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DFB-Sportgericht : „Montag ist auch noch ein Tag“

  • Aktualisiert am

Kein Ende der Diskussion: Schiedsrichter Stark (links) und der Vorsitzende Richter Lorenz (rechts) Bild: dpa

Wenn’s mal wieder länger dauert: Eigentlich soll das DFB-Sportgericht entscheiden, wie das Chaosspiel Düsseldorf gegen Hertha gewertet wird. Diskussionsthema sind aber auch Flugverbindungen.

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          Verhandlungen über Bundesliga-Abstiege können erstaunlich viel mit Flugplänen zu tun haben: Sowohl Schiedsrichter und Hauptzeuge Wolfgang Stark als auch Richter Hans E. Lorenz und DFB-Chefankläger Anton Nachreiner wollten nach dem Verhandlungsmarathon in Frankfurt/Main am Freitag noch ein Flugzeug nach München bekommen.

          Die letzte Maschine gehe um 20.25 Uhr, wusste die Protokollführerin, mahnte rund vier Stunden vor Abflug aber zur Eile bei der Buchung: „Sonst ist das Reisebüro nicht mehr besetzt.“

          Proteste von Hertha-Anwalt Christoph Schickhardt, bei einer so wichtigen Verhandlung nicht auf Flugzeiten zu schauen, ließ Richter Lorenz gekonnt ins Leere laufen: „Wir sind uns beide einig, dass man diesen Fall nicht übers Knie brechen kann“, sagte er. „Montag ist auch noch ein Tag.“

          Allerdings fanden sich für Lorenz und Nachreiner noch Sitze in einem Flug für 21.30 Uhr. Stark sollte sogar den früheren Flieger um 19.00 Uhr bekommen.

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