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DFB-Pokal-Auslosung : Glücksfee Laudehr zieht Münchener Derby im Viertelfinale

  • Aktualisiert am

1860 München und Bayern München sehen sich schneller wieder als gedacht Bild: dpa

Derby-Stimmung im DFB-Pokal: Weltmeisterin Simone Laudehr bescherte als Glücksfee den Fans im Viertelfinale das Duell des FC Bayern gegen Stadtrivale 1860. Felix Magath hingegen empfängt mit seinen Wolfsburgern seinen ehemaligen Verein.

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          Münchner Gipfeltreffen auf dem Weg nach Berlin: Das traditionsreiche Derby zwischen Rekordsieger FC Bayern und dem Zweitligaklub TSV 1860 München ist der Viertelfinal-Hit im DFB-Pokal. Die beiden Münchner Fußball-Teams treffen Ende Februar zum 204. Duell aufeinander, ergab die Auslosung durch Weltmeisterin Simone Laudehr und Bundestorwarttrainer Andreas Köpke am Samstag in der „ARD-Sportschau“.

          Im einzigen Bundesliga-Duell empfängt Trainer Felix Magath mit dem VfL Wolfsburg seinen ehemaligen Verein Hamburger SV. Zweitligaklub 1899 Hoffenheim muss bei Borussia Dortmund antreten, Vorjahresfinal-Teilnehmer VfB Stuttgart empfängt den FC Carl Zeiss Jena.

          „Ein Heimspiel wäre uns natürlich lieber gewesen“

          „Das ist natürlich ein Traumlos, darauf haben die Fußballfans in München seit Jahren gewartet“, freute sich Bayern-Trainer Ottmar Hitzfeld. „Jetzt kribbelt die Stadt, wir freuen uns riesig auf dieses Lokalderby.“ Verhaltener war die Reaktion beim Stadtrivalen.

          „Bayern ist mit Sicherheit der schwerste Gegner im Wettbewerb, deshalb kann ich nicht von einem Wunschlos sprechen“, sagte „Löwen“-Trainer Marco Kurz und fügte im Scherz an: „Ein Heimspiel wäre uns natürlich lieber gewesen.“ Seit vier Spielen wartet der FC Bayern auf einen Erfolg gegen den Lokalrivalen, erst vor einer Woche trennten sich beide Teams in einem Testspiel 1:1.

          „Wir wollen ins Finale nach Berlin kommen“

          „Ich freue mich auf den Hamburger SV, es ist natürlich ein besonderes Los“, sagte Wolfsburgs Coach Magath. HSV-Sportdirektor Dietmar Beiersdorfer kündigte an: „Wie fahren nach Wolfsburg, um die Partie zu gewinnen.“ Das Fernziel Berlin fest im Blick hat schon der VfB Stuttgart: „Wir wollen ins Finale nach Berlin kommen“, sagte Trainer Armin Veh. „Wir sind der klare Favorit und so müssen wir auch auftreten.“

          Dortmunds Trainer Thomas Doll hatte doppeltes Losglück: Er hatte sich ein Heimspiel und „nicht wieder einen Bundesligisten“ gewünscht. Die Viertelfinal-Spiele werden am 26. und 27. Februar ausgetragen. Die Halbfinal-Partien sind für den 18. und 19. März terminiert. Das Endspiel findet wegen der EM schon am 19. April im Berliner Olympiastadion statt.

          Tor des Jahres 2007 durch Werder Bremens Diego

          Zudem wurde Superstar Diego von Werder Bremen in der Sportschau für das Tor des Jahres 2007 geehrt. Der Brasilianer erhielt für seinen Treffer aus 62,60 Metern Entfernung gegen Alemannia Aachen (3:1) am 20. April 2007 die meisten Stimmen.

          Auf Platz zwei landete Christoph Preuß für seinen 1:0-Siegtreffer gegen Bayern München im März. Dritter wurde der Franzose Franck Ribery, der per Hacke den 1:1-Ausgleich in der Partie beim VfL Bochum (2:1) im Oktober markierte. Im Jahr 2006 hatte der Gladbacher Oliver Neuville das Tor des Jahres erzielt.

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