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DFB-Pokal : Aus für HSV, Wolfsburg, Leverkusen und Hertha

  • Aktualisiert am

Enttäuschter Meister: Wolfsburg und Grafite verloren beim 1. FC Köln und schieden aus dem DFB-Pokal nach der 2:3-Niederlage schon aus Bild: dpa

Großes Favoritensterben im Pokal: Die Erstligavereine Hamburg, Hertha, Freiburg, Leverkusen und Meister Wolfsburg schieden in der zweiten Runde aus. Bremen hingegen siegte, Stuttgart hatte Glück. Ein turbulentes Spiel mit zehn Toren gab es in Frankfurt.

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          Cupverteidiger Werder Bremen ist abermals ins DFB-Pokal-Achtelfinale eingezogen. Die Hanseaten setzten sich knapp 2:1 gegen den Zweitligaverein FC St. Pauli durch und halten Kurs auf den angepeilten siebten Pokal-Triumph. Dagegen ereilte am Mittwoch gleich mehrere Favoriten das Aus: Meister VfL Wolfsburg verlor beim 1. FC Köln 2:3, Bayer Leverkusen zog beim 1. FC Kaiserslautern 1:2 und der der SC Freiburg mit 0:1 beim FC Augsburg den Kürzeren.

          Der Hamburger SV schied im Elfmeterschießen mit 2:4 beim VfL Osnabrück ebenso aus wie Hertha BSC im Duell vom ominösen Punkt mit 1:4 bei 1860 München. Einer Blamage knapp entgangen ist VfB Stuttgart, der die Verlängerung für das 3:1 beim „kleinen“ VfB aus Lübeck benötigte. In die Runde der Top 16 (27./28. Oktober), die am Samstag im ZDF-Sportstudio ausgelost wird, gelangte auch Eintracht Frankfurt nach einem spektakulären 6:4-Torfestival gegen Alemannia Aachen.

          Meister Wolfsburg schied in Köln aus und verlor Nationalspieler Marcel Schäfer durch Gelb-Rot. Manaseh Ishiaku (2) und Sebastian Freis schossen den verdienten Heimsieg für den FC heraus. Gegentore durch Edin Dzeko und Sascha Riether reichten den „Wölfen“ nicht zum Weiterkommen. Ähnliches galt für die Leverkusener in Lautern, das durch Sidney Sam (12.) und Erik Jendrisek (62.) schon 2:0 führte, so dass Theofanis Gekas' Anschlusstreffer (86.) für Bayer zu spät kam.

          Befreiender Jubel in Osnabrück: Der VfL kegelte Bundesliga-Spitzenreiter Hamburger SV aus dem Pokal - nach einem 3:3 nach Verlängerung gewann Osnabrück im Elfmeterschießen

          Hamburg scheidet aus - Stuttgart braucht die Verlängerung

          Nach einem 0:2-Rückstand retteten Mladen Petric (77.) und Piotr Trochowski (90.+2/Handelfmeter) den HSV mit ihren späten Toren in die Verlängerung. Guy Demel (100.) brachte den über weite Strecken enttäuschenden und überheblichen Bundesliga-Spitzenreiter erstmals in Führung, doch das reichte trotzdem nicht: Henning Grieneisen (116.) glich noch aus.

          In Lübeck dauerte es bis zur 77. Minute, ehe „Joker“ Julian Schieber zum 1:1 traf. Sami Khedira (109.) und Cacau (117.) schossen dann den Sieg für den hohen Favoriten heraus.

          Die Bremer wurden ihrer Favoritenrolle gegen St. Pauli ohne die Nationalspieler Mesut Özil (verletzt) sowie Marko Marin und Claudio Pizarro in der Anfangself über weite Strecken gerecht. Aaron Hunt (28.) brachte Werder in Führung, die Charles Takyi (75.) für die aufstrebenden Hamburger egalisieren konnte. Fast postwendend staubte dann allerdings Naldo (81.) zum verdienten Heimsieg der Bremer ab.

          Hertha BSC enttäuscht - und dann versagen die Nerven

          Eintracht Frankfurt machte sich das Leben selber schwer. Caio (1.) und Nikos Liberopoulos (5.) waren gegen verschlafene Aachener früh zur Stelle. Babacar Gueye (23.) sorgte für neue Hoffnung, die Lukasz Szukala (45./Eigentor) aber wieder zunichte machte. Liberopoulos (50.) und Alexander Meier (53.) schienen nach dem Wiederbeginn für klare Verhältnisse gesorgt zu haben. Doch nach Gegentreffern von Benjamin Auer (66./72.) und Gueye (88.) wurde es noch mal eng. Erst Selim Tebers Foulelfmeter (89.) stellte Frankfurts Sieg sicher.

          Der Bundesliga-Letzte Hertha BSC enttäuschte auch beim TSV 1860 München. Immerhin stimmte die Moral: Adrian Ramos (76.) und Waleri Domowtschijski (79.) glichen den 0:2-Rückstand durch Rasmus Bengtsson (10./Eigentor) und Kenny Cooper (50.) aus. Doch im Elfmeterschießen streikten die Nerven. Auch Erstliga-Aufsteiger SC Freiburg konnte die schwere Aufgabe beim ins Oberhaus strebenden FC Augsburg nicht lösen. Daniel Brinkmanns Tor (63.) bescherte dem FCA den verdienten Sieg.

          Alle Spiele der zweiten DFB-Pokal-Runde im Überblick

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