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DFB-Pokal-Achtelfinale : Karlsruher SC blamiert sich gegen Wehen Wiesbaden

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Wehens Dajan Simac gab Karlsruhes Michael Mutzel keinen Raum - und zog in die nächste Runde ein Bild: ddp

Das war ein Einstand nach Maß für den neuen Wehener Trainer Wolfgang Frank. Im DFB Pokal siegte der Zweitligaverein beim Bundesliga-Klub Karlsruher SC mit 1:0. Ronny König bescherte mit seinem goldenen Tor den Wiesbadenern wichtige Einnahmen.

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          Mit einem Coup im DFB-Pokal hat Trainer Wolfgang Frank einen glänzenden Einstand beim abstiegsbedrohten Fußball-Zweitliga-Verein SV Wehen Wiesbaden gefeiert. Dank eines Tores von Ronny König in der 73. Minute zogen die Hessen mit 1:0 (0:0) beim bereits wieder kriselnden Karlsruher SC ins Viertelfinale am 3./4. März ein.

          Vor 13.686 Zuschauern am Mittwochabend im Wildparkstadion zeigten beide Teams eine Partie auf schwachem Niveau. Der KSC steht nach dieser Vorstellung vor einem schweren Kampf um den Klassenverbleib in der Bundesliga. Der Zweitliga-Vorletzte Wehen darf sich in der nächsten Runde auf eine Zusatzeinnahme von etwa einer Million Euro freuen.

          Neuzugang Drpic nimmt noch auf der Tribüne Platz

          Der wenige Stunden zuvor verpflichtete KSC-Neuzugang Dino Drpic, der wegen diverser Eskapaden von seinem bisherigen Klub Dinamo Zagreb suspendiert worden war, nahm mit einem Vereinsschal um den Hals und seiner Frau Nives Celsius auf der Tribüne Platz. Die Badener hätten ihn gut gebrauchen können: Neben dem langzeitverletzten Kapitän Maik Franz fehlte auch dessen erkrankter Stellvertreter Christian Eichner.

          Keine Freude am neuen Arbeitgeber: KSC-Zugang Dino Drpic (rechts) und seine Frau Nives Celsius

          Der beste Torschütze der Hinrunde, Sebastian Freis, saß zunächst nur angeschlagen auf der Bank. Die unauffälligen Rückkehrer Marco Engelhardt und Giovanni Federico standen bei den Gastgebern ebenso in der Startelf wie bei Wehen die vom 1. FC Kaiserslautern gekommenen Fabian Schönheim und Marcel Ziemer.

          Dohmen: „Das ist in allen Belangen zu wenig“

          Der KSC machte von Anfang an deutlich, warum er in der ersten Liga ums Überleben kämpft: Spielerisch setzte lediglich Außenverteidiger Stefano Celozzi Akzente. Dem offensiven Mittelfeld-Trio Federico, Christian Timm und Antonio da Silva fiel nicht viel ein, zumal der in dieser Saison noch torlose Joshua Kennedy als einziger Sturmspitze wieder einmal selten anspielbar war.

          Nennenswerte Chancen erkämpfte sich im ersten Durchgang keine der beiden Mannschaften, es gab lediglich Schussversuche von Ziemer auf Wehens Seite sowie von Engelhardt und Kennedy. „Das ist in allen Belangen zu wenig“, bemängelte KSC-Manager Rolf Dohmen zur Pause.

          Freis vergibt in der Schlussphase gute Chancen

          Nach dem Wechsel trat der Favorit etwas engagierter auf, konnte aber weiter kaum Druck entfachen. Ein Schuss von Michael Mutzel am Tor von Alexander Walke vorbei war zunächst die einzige Ausbeute. Nach 70 Minuten hatte Coach Becker genug und brachte mit Freis und Lars Stindl zwei weitere Angreifer. Freis vergab nach nur zehn Sekunden die erste Chance, doch nach einem Fehler von Innenverteidiger Stefan Buck nutzte die bis dahin einzige Chance der Hessen und schoss zum Sieg für Wiesbaden ein. Freis versiebte in der Schlussphase gleich zwei dicke Chancen zum Ausgleich für die Badener.

          „Ich gebe die Glückwünsche weiter an die Mannschaft. Sie hat ein außergewöhnliches Spiel abgeliefert“, lobte Wolfgang Frank. „Ich bin auch richtig glücklich, denn das sind Spiele, die man nicht so oft erlebt.“ KSC-Neuzugang Giovanni Federico war dagegen sichtlich frustriert. „Wir haben uns zu wenig bewegt und unsere Torchancen kläglich vergeben“, sagte er und forderte: „Wir müssen uns als Mannschaft noch mehr zusammenreißen und kämpfen.“

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