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DFB : Herrlich ab Juli neuer U-18-Trainer

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Neuer Job: Herrlich wechselt vom BVB zum DFB Bild: AP

Der frühere Bundesliga-Profi und fünfmalige Nationalspieler Heiko Herrlich arbeitet künftig für den Deutschen Fußball-Bund. Der 35jährige wird vom 1. Juli an das U-18-Nationalteam trainieren.

          Der frühere Bundesliga-Profi und fünfmalige Nationalspieler Heiko Herrlich arbeitet künftig für den Deutschen Fußball-Bund (DFB). Der 35jährige wird vom 1. Juli an das U-18-Nationalteam trainieren.

          Herrlich erhielt einen Dreijahres-Vertrag, teilte der DFB am Dienstag mit. „Wir freuen uns, dass wir in ihm einen Trainer der jungen Generation unter Vertrag nehmen konnten. Dank seiner sportlichen Qualitäten und auch seiner Persönlichkeit ist er ein echtes Vorbild für unsere Junioren- Nationalspieler“, sagte DFB-Sportdirektor Matthias Sammer.

          Hirnturmor überstanden

          Herrlich, der mit Sammer von 1995 bis 1997 bei Borussia Dortmund spielte, hat als aktiver Spieler neben einigen schweren Verletzungen auch einen Hirnturmor überstanden und sich danach wieder an das Team herangearbeitet. 2004 beendete er nach 258 Bundesliga-Spielen (Bayer Leverkusen, Borussia Mönchengladbach und BVB) seine Karriere, in der er 1997 die Champions League und den Weltpokal gewann. Zudem wurde er mit den Westfalen zwei Mal deutscher Meister. Seit dem Sommer 2005 trainiert der geprüfte Fußball-Lehrer die Dortmunder A-Junioren.

          Heiko hat in den vergangenen Jahren einen großen Reifeprozess mitgemacht und wird seine neue Aufgabe mit großem Elan wahrnehmen“, meinte Sammer. Herrlich nannte seine neue Aufgabe beim größten Sport-Fachverband der Welt eine „neue Herausforderung und tolle Chance“.

          Derweil wird sich Erich Rutemöller allein der Trainerausbildung widmen. Er hatte im Vorjahr vorübergehend die U20 betreut. „Es entspricht und dient unserer neuen Philosophie, wenn er künftig seine Erfahrung noch stärker in die Traineraus- und -Fortbildung einbringt. Gleichzeitig ist es das erklärte Ziel, dass die Trainer unserer Junioren-Nationalmannschaften ausschließlich die Arbeit mit ihrem Team und die persönliche Betreuung der Spieler in den Mittelpunkt ihrer Tätigkeit stellen sollen“, sagte Sammer.

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