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Vorfall bei Aufstiegsfeier : DFB ermittelt gegen Niclas Füllkrug

Niclas Füllkrug ist mit Werder Bremen in die Bundesliga aufgestiegen. Bild: dpa

Die Aufstiegsfeierlichkeiten vom Wochenende könnten für Niclas Füllkrug Konsequenzen haben. Der DFB ermittelt gegen den Werder-Stürmer. Es geht um den Einsatz von Pyrotechnik.

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          Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes hat ein Ermittlungsverfahren gegen den Bremer Profi Niclas Füllkrug eingeleitet. Das bestätigte der DFB auf Anfrage der F.A.Z.

          Michael Wittershagen
          Zuständig für den Sport in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Füllkrug feierte den Aufstieg der Bremer in die Fußball-Bundesliga nach dem 2:0-Sieg gegen Jahn Regensburg am Sonntagnachmittag mit den Fans in der Ostkurve des Weserstadions und hielt dabei brennende Pyrotechnik in der Hand.

          „Nee, das war nicht ich“

          „Es war unfassbar schön, die Emotionen mit den Fans zu teilen“, sagte Füllkrug später in einem Interview mit der ARD. Eine Journalistin entgegnete daraufhin: „Ich habe Bilder gesehen mit Pyrotechnik in der Hand.“ Füllkrug behauptete: „Nee, das war nicht ich.“

          Die Bilder zeigen etwas anderes. Füllkrug hatte mit 19 Saisontoren in der zweiten Fußball-Bundesliga erheblichen Anteil am Erfolg der Bremer in dieser Saison. Der Verein hat unterdessen bis Dienstagmittag noch kein offizielles Schreiben vom DFB bekommen, wie ein Werder-Sprecher auf Anfrage sagte. Bis zu einem möglichen Abschluss des Verfahrens wolle sich der Klub vorerst nicht dazu äußern.

          Vor allem die so genannten Ultras unter den Zuschauern betrachten das Zünden von Pyrotechnik in den Stadien als „Teil der Fan-Kultur“. Der DFB hat für verschiedene Vereine wegen des Abbrennen von Pyrotechnik zuletzt Geldstrafen in Höhe von mehreren Zehntausend Euro ausgesprochen.

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