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Derby-Schock in zweiter Liga : Schwerer Rückschlag für den HSV

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Im eigenen Stadion gestolpert: der Hamburger SV um Bakery Jatta Bild: dpa

Gegen den abstiegsbedrohten Stadtrivalen FC St. Pauli muss der HSV eine bittere Niederlage einstecken. Das freut auch den VfB Stuttgart: Die Schwaben machen im Aufstiegsrennen einen großen Schritt.

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          Der Hamburger SV hat sein Derbytrauma, Stuttgart bleibt auf Aufstiegskurs: Die Rothosen verloren auch das zweite Stadtduell der Saison gegen den FC St. Pauli mit 0:2 (0:2) und fielen am 23. Spieltag der zweiten Fußball-Bundesliga auf den Relegationsplatz zurück. Der VfB Stuttgart hingegen gab sich gegen Jahn Regensburg beim 2:0 (0:0) keine Blöße und zog nach Punkten mit Tabellenführer Arminia Bielefeld gleich, der am Sonntag gegen Hannover 96 im Einsatz ist.

          2. Bundesliga

          Im Schatten des Spitzentrios gewann der 1. FC Heidenheim das Verfolgerduell bei Holstein Kiel mit 1:0 (0:0) und rückte bis auf drei Zähler an den HSV heran. Immer angespannter stellt sich die Lage bei Schlusslicht Dresden nach dem 1:2 (0:0) gegen den VfL Bochum dar, der sich durch den Erfolg seinerseits Luft im Abstiegskampf verschaffte und auf Rang 13 kletterte.

          St. Pauli knackte ausgerechnet im „Wohnzimmer“ des Erzrivalen seine Negativ-Serie und fuhr den ersten Auswärtssieg seit fast einem Jahr ein. Henk Veerman brachte die Kiezkicker mit einer feinen Einzelleistung bei einem Konter in Führung (20.). Der Stürmer setzte sich im Duell der Niederländer gegen Rick van Drongelen durch und vollendete dann überlegt. Wenig später erhöhte Matt Penney per Distanzknaller (29.).

          „Es ist sehr bitter und tut natürlich weh“, sagte HSV-Spielmacher Louis Schaub am Sky-Mikrofon: „Wir haben jetzt zwei Spiele nicht gewonnen und müssen schnell wieder in die Gänge gekommen, sonst wird es ganz schwer.“ Hamburgs Trainer Dieter Hecking meinte: „Der Frust ist groß, wenn man zweimal in einer Saison das Derby verliert.“ Und sein Gegenüber Jos Luhukay sagte: „Es ist schön, man kann heute und morgen ein bisschen genießen. Aber dann müssen wir unseren Fokus schnell wieder aufnehmen.“

          In Stuttgart erzielte Daniel Didavi (58.) per herrlichem 25-Meter-Freistoß das erlösende Führungstor für den VfB, der den dritten Sieg in Serie bejubelte. Der frühere Nationalspieler Gonzalo Castro (59.) erhöhte für den VfB. Die Stuttgarter bleiben unter dem neuen Trainer Pellegrino Matarazzo unbesiegt. In Kiel erlöste Norman Theuerkauf (77.) auf einem vom Regen völlig durchnässten Rasen die Heidenheimer und schürte die Aufstiegshoffnungen des Underdogs von der Schwäbischen Alb. In Dresden ging der VfL Durch den eingewechselten Silvere Ganvoula (66.) in Führung, Jannis Nikolaou (70.) war per Kopf zum Ausgleich erfolgreich. Vitaly Janelt (90.+3) traf für den VfL zum Sieg.

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