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Lukas Podolski : Der Olympiatraum erfüllt sich nicht

  • Aktualisiert am

Heimkehr nach der Karriere: Lukas Podoslki wird für den FC Köln tätig. Bild: dpa

Lukas Podolski wird zum 1. FC Köln zurückkehren. Tore soll die Vereinsikone aber wohl nicht mehr schießen. Auch für die Olympia-Mannschaft kommt er nicht mehr in Frage.

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          Die Träume von der Olympia-Teilnahme und der Rückkehr als Spieler zu seinem 1. FC Köln erfüllen sich für Lukas Podolski nicht. Allerdings kehrt der frühere Weltmeister in einer noch nicht geklärten Funktion zu seinem Herzensclubs zurück. In dem lange angekündigten Gespräch wurde am Dienstag nach Angaben des Fußball-Bundesligisten vereinbart, „sowohl eine kurzfristige Zusammenarbeit als auch eine Einbindung von Lukas in den Verein nach seiner aktiven Karriere anzugehen“. Beide Seiten würden nun ein Konzept dafür erstellen.

          Zudem wurde bekannt, dass Podolski nicht auf der 50 Kandidaten umfassenden Liste von Trainer Stefan Kuntz für das Olympische Fußball-Turnier steht. Das berichtet die „Sport Bild“ (Mittwochsausgabe). Weil der 34-Jährige im Gegensatz zu Thomas Müller und Mats Hummels nach seinem Rücktritt aus der Nationalmannschaft auch nicht mehr auf der Nada-Liste des DFB-Teams steht, ist eine Teilnahme Podolskis in Tokio ausgeschlossen. Mit dem FC habe er aber „einen angenehmen und offenen Austausch“ gehabt, „für den ich mich herzlich bei den FC-Verantwortlichen bedanke“, sagte Podolski, der sich in der vergangenen Woche noch enttäuscht über die bis dahin ausgebliebene Kontakt-Aufnahme des Vereins gezeigt hatte: „Ich freue mich darauf, gemeinsam zu planen, wie ich den FC unterstützen kann. Denn Köln war, ist und bleibt meine Heimat und der FC ist mein Verein.“

          FC-Präsident Werner Wolf erklärte: „Lukas ist ein Idol für eine ganze Generation FC-Fans und wird beim FC immer eine offene Tür vorfinden. Wir möchten seine Liebe und seine Strahlkraft für den FC nutzen und Lukas zugleich bei den für ihn bedeutenden und sehr persönlichen Schritten beim Übergang von der aktiven Karriere in die Zeit danach begleiten.“

          Podolski, der gemeinsam mit seinem Berater Nassim Touihri sowie Wolf und den FC-Geschäftsführern Horst Heldt und Alexander Wehrle zusammensaß, spielte in der Jugend und als Profi insgesamt 14 Jahre für den FC. Seine Karriere wird der 34-Jährige nach dem Vertragsende bei Vissel Kobe in Japan wohl beim türkischen Erstligaklub Antalyaspor fortsetzen.

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