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Der Niedergang der Borussia : Im Geisterhaus des BVB

BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke beklagt mangelnde Fairness gegenüber seinen Spielern und dem Klub. Bild: dpa

Jürgen Klopp hat den Zauber mit nach Liverpool genommen. In Dortmund sucht Hans-Joachim Watzke seitdem nach dem alten Glück. Vergeblich. Eine Bombe hat seinen Klub zerrissen. Eine Begegnung.

          8 Min.

          Es ist der Tag vor dem Bundesligafinale, vor dem letzten Spiel in Hoffenheim. Hans-Joachim Watzke sieht schlecht aus. Sein Gesicht wirkt fahl, die Wangenmuskeln hängen schlaff, sein ganzer Körper hat an Spannung verloren. Innerhalb von ein paar Tagen scheint der Geschäftsführer von Borussia Dortmund um Jahre gealtert. Nach einem 1:2 gegen Mainz zu Hause in der Vorwoche steht der Einzug in die Champions League auf der Kippe, die gesamte Saison wackelt. Aber für Watzke geht es um mehr. Seit Jürgen Klopp in seinen sieben Jahren zusammen mit seinem Freund Aki in den Himmel aufstieg, sucht Watzke den Weg allein dorthin zurück. Aber er findet ihn nicht. Drei Jahre geht das nun schon so, und auf dieser Suche hat er in einem Jahr nun schon drei Trainer verschlissen. Thomas Tuchel. Peter Bosz. Auch Peter Stöger ist an diesem Tag schon Geschichte, obwohl er noch BVB-Trainer ist.

          Michael Horeni

          Korrespondent für Sport in Berlin.

          „Es ist die Hölle“, sagt Watzke.

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