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Zweite Liga : Der HSV marschiert weiter

  • Aktualisiert am

Hamburger Freude: (links) Jan Gyamerah, Khaled Narey, David Kinsombi (rechts) bejubeln den Treffer zum 0:1 durch Lukas Hinterseer (Mitte). Bild: dpa

Auch im Karlsruher Wildpark wird der Tabellenführer nicht erlegt: Der HSV festigt mit dem Sieg beim KSC seine gute Position im Kampf um den Aufstieg in die Bundesliga. Der „Club“ schafft einen Arbeitssieg.

          Der Hamburger SV hat die Tabellenführung in der 2. Fußball-Bundesliga zurückerobert. Das Team von Trainer Dieter Hecking setzte sich am Sonntag mit 4:2 (2:0) bei Aufsteiger Karlsruher SC durch und holte damit den dritten Sieg in Serie. Die Tore für den HSV erzielten Stürmer Lukas Hinterseer per Foulelfmeter (16. Minute), Sonny Kittel (34./67.) und Jairo Samperio (90.+1). KSC-Verteidiger Daniel Gordon (76.) per Kopfballtreffer und Philipp Hofmann (88.) machten es zwar zwischenzeitlich nochmal spannend, zu mehr reichte es aus Sicht der Gastgeber aber nicht.

          2. Bundesliga
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          Flügelstürmer Bakery Jatta, bei dem es Zweifel an der Identität geben soll, kam erneut von Beginn an für die Hamburger zum Einsatz. Die Karlsruher, die sich deswegen einen möglichen Protest gegen die Spielwertung offen gelassen hatten, rutschten nach der zweiten Niederlage in Serie ins obere Mittelfeld der Tabelle ab. Das lag vor allem daran, weil der HSV abgezockter agierte. Lediglich in der Schlussphase wurden die Gäste überraschenderweise immer schwächer. Nach dem herrlichen Schlenzer von Kittel zum 3:0 schien die Partie eigentlich durch. Gordon und Hofmann machten es aber nochmal spannend, dann aber traf Jairo Samperio für die cleveren Hamburger in der Nachspielzeit.

          Nürnberger Arbeitssieg

          Der VfL Osnabrück hat die nächste Überraschung nur knapp verpasst. Beim Bundesliga-Absteiger 1. FC Nürnberg verloren die Niedersachsen am Sonntag mit 0:1 (0:0). Das entscheidende Tor durch Johannes Geis fiel erst zehn Minuten vor Schluss (80.). Sechs Tage nach dem 4:0-Sieg gegen Darmstadt zeigte der Aufsteiger erneut eine taktisch starke Leistung. Ein Osnabrücker Tor durch Anas Ouahim wurde in der 27. Minute erst nach Nutzung des Videobeweises wegen einer hauchdünnen Abseitsposition nicht gegeben. Bitter für den VfL. Torwart Nils Körber musste kurz vor der Pause verletzt ausgewechselt werden.

          Heidenheimer Enttäuschung

          Der 1. FC Heidenheim hat die nächste Enttäuschung erlebt. Im baden-württembergischen Duell gegen den SV Sandhausen unterlag die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt am Sonntag mit 0:2 (0:0). Vor 10.500 Zuschauern entschieden der verwandelte Handelfmeter von Philipp Förster (60. Minute) und der Kopfballtreffer von Kevin Behrens (63.) die Partie. Mit dem verdienten Erfolg gelang dem SVS, bei dem Islands WM-Teilnehmer Rurik Gislason nicht im Kader stand, der zweite Sieg in Folge.

          Die Sandhäuser von Trainer Uwe Koschinat stehen mit sieben Punkten drei Zähler vor den Heidenheimern und haben vorerst Anschluss an die Aufstiegsplätze. Eine Woche nach dem 1:2 bei der SG Dynamo Dresden fehlten Heidenheim in einer mäßigen Zweitliga-Partie von Beginn an die Ideen. Nachdem Timo Beermann bei der besten Möglichkeit der Gastgeber mit einem Kopfball nur die Latte traf (52.), verursachte Oliver Hüsing den Handelfmeter. Vor dem 0:2 parierte FCH-Torhüter Kevin Müller zunächst gegen Förster. Der Abpraller landete dann jedoch bei SVS-Stürmer Behrens.

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