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Nach Niederlage gegen Bayern : Der BVB und der Favre-Makel

  • -Aktualisiert am

Viel Licht, aber auch entscheidender Schatten: Lucien Favre steht beim BVB offenbar zur Disposition. Bild: Reuters

Lucien Favre hat mal wieder eine große Schlacht verloren. Seine Tauglichkeit zum Feldherrn gerät dadurch bei aller unbestrittenen Trainerkompetenz einmal mehr in Zweifel.

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          Die Jubelrufe der Münchner im Dortmunder Westfalenstadion waren gerade erst verhallt, da stand der Hauptschuldige bereits am Pranger. Neun Siege in zehn Rückrundenspielen hatten Lucien Favre vorübergehend etwas Ruhe verschafft, nun war es vorbei mit dem brüchigen Frieden. Als Fachmann, Pädagoge und Spielerentwickler genießt der 62 Jahre alte Schweizer höchste Anerkennung, aber nicht als gewiefter Feldherr für die großen Schlachten, die ein Champion erfolgreich überstehen muss. Und genau so eine Schlacht hatte er gerade verloren. Mal wieder.

          Bundesliga

          „Sehr gut“ fand Favre die Leistung seines Teams, „insgesamt haben wir alles probiert und es richtig gut gemacht“, sagte er. Nur Winzigkeiten hätten gefehlt: „die letzte Beschleunigung, ein paar letzte Pässe und vorletzte Pässe, Schüsse aufs Tor.“

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