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Zweite Bundesliga : Das späte Glück von Greuther Fürth

  • Aktualisiert am

Später Jubel in Grün-Weiß: Die Fürther Richard Magyar (Mitte, rechts) und Daniel Keita-Ruel Bild: dpa

Gegen Aufsteiger 1. FC Magdeburg haben die Franken große Probleme und liegen sogar lange zurück. Doch zwei Joker-Tore bringen die Wende. Duisburg verlässt nach einem Sieg vorerst die Abstiegszone.

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          Mit zwei späten Joker-Toren ist die SpVgg Greuther Fürth zu einem glücklichen Last-Minute-Sieg in der zweiten Fußball-Bundesliga gegen Aufsteiger 1. FC Magdeburg gekommen. Die eingewechselten Shawn Parker (88. Minute) und Richard Magyar (90.+3) sorgten mit ihrem Doppelschlag für das 3:2 (1:1) in einem turbulenten Zweitliga-Fußballspiel.

          2. Bundesliga

          Lange hatte es im Sportpark Ronhof für Michael Oenning nach einer perfekten Premiere als Trainer der Magdeburger ausgesehen. Vor 9390 Zuschauern hatte der Tabellenvorletzte durch das Sturmduo Christian Beck (40. Minute) und Felix Lohkemper (49.) bis kurz vor Schluss mit 2:1 geführt. Angreifer Daniel Keita-Ruel hatte die Fürther mit seinem achten Saisontor zunächst in Führung gebracht (30.).

          Im neuformierten 3-5-2-System mit zwei Stürmern spielten die Gäste couragiert auf. Die Fürther fanden schwer ins Spiel, schlugen aber nach einem langen Pass von Sebastian Ernst durch Keita-Ruel zu. FCM-Torwart Alexander Brunst sah bei dem Volleyschuss schlecht aus.

          Dann jubelte Magdeburg: Nach feiner Vorarbeit von Lohkemper traf Beck im Nachschuss. Der starke Lohkemper versetzte kurz nach der Pause Marco Caligiuri und traf mit einem satten Schuss ins lange Eck. Fürth kippte die Partie spät: Parker zirkelte einen Freistoß über die Mauer ins Tor. Und Magyar war nach einem Eckball mit dem Kopf erfolgreich.

          Bielefeld weiter ohne Sieg

          Der MSV Duisburg hat derweil erstmals seit August die Abstiegszone verlassen. Am Freitag holte die Mannschaft von Trainer Torsten Lieberknecht zum Auftakt des 14. Spieltags einen 1:0 (0:0)-Sieg bei Arminia Bielefeld und kletterte vorerst auf den 15. Tabellenplatz. Ahmet Engin (82. Minute) erzielte den entscheidenden Treffer. Bei der Arminia, die seit nunmehr acht Pflichtspielen auf einen Sieg wartet, wird die Situation für Coach Jeff Saibene immer brisanter.

          23 Tage nach dem Zweitrunden-Duell im DFB-Pokal, das der MSV in Bielefeld 3:0 gewann, war die Arminia zunächst die offensivere Mannschaft. Die Hausherren übernahmen vor 14.766 Zuschauern die Spielkontrolle und erarbeiteten sich Torchancen. Keanu Staude (11. Minute) traf mit einem Flachschuss den Pfosten, den Kopfball von Julian Börner (34.) hielt Gäste-Schlussmann Daniel Mesenhöler.

          Der MSV konnte gegen die lange gut gestaffelte Bielefelder Defensive kaum Akzente setzen. Einen Schuss von Moritz Stoppelkamp (13.) parierte Arminia-Keeper Stefan Ortega, der nach überstandener Knieverletzung in die Startelf zurückkehrte. Im zweiten Abschnitt gingen beide Teams beherzt in die Zweikämpfe, offenbarten aber spielerische Defizite. Duisburg war allerdings effektiver und nutzte die einzige Torchance zum Siegtreffer.

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