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Neue Bundesliga-Attraktion : Darum entschied sich Haaland für Dortmund

  • -Aktualisiert am

Treffsicher und bald in Dortmund. Stürmer Erling Haaland wechselt zum BVB. Bild: AFP

Erling Haaland ist das wohl aufregendste Stürmertalent der Fußballwelt. Die Liste der interessierten Klubs war lang. Doch letztlich es gab ein entscheidendes Argument für den Wechsel zum BVB.

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          Das Talent zur dramatischen Pointe ist seit vielen Jahren recht ausgeprägt bei Borussia Dortmund, und selbstverständlich ist diese schöne Eigenheit längst auch ein Selbstinszenierungswerkzeug. So wurde die Nachricht von der Vertragsunterschrift des neuen Stürmers Erling Haaland nicht einfach per Pressemitteilung in die Welt geschickt, der Klub produzierte eigens ein kleines Video. Eine Hand ist dort zu sehen, die – passend zum bevorstehenden Silvesterfest – Vorsätze fürs kommende Jahr auf einem Zettel notiert. „Score more goals“, zum Beispiel, „Enjoy the yellow wall“ oder „Win the derby“. Es folgt ein schnittiger Schwenk auf das Gesicht des Schreibenden: Haaland, 19 Jahre alt und das derzeit wohl aufregendste Stürmertalent der Fußballwelt.

          Die BVB-Anhänger unter den über 800.000 Betrachtern des Filmchens müssen von einem spontanen Glücksrausch erfasst worden sein, denn die Nachrichtenlage vom Gerüchtemarkt hatte in den Tagen zuvor eher auf einen Wechsel des Norwegers von RB Salzburg in die Premier League hingedeutet. Manchester United und der FC Chelsea waren interessiert. Genau wie Juventus Turin, wo der Hochbegabte bei Cristiano Ronaldo in die Lehre hätte gehen können. Die Verbindung zwischen Haalands altem Klub zu RB Leipzig und die innovative Arbeit des dortigen Trainers Julian Nagelsmann hätten auch in einen Wechsel zum Tabellenführer der Bundesliga münden können. Doch nun teilt der Sohn des früheren norwegischen Nationalspielers Alf-Inge Haaland mit, er habe im Verlauf der Verhandlungen „von Anfang an das Gefühl“ gehabt, dass er „unbedingt zu diesem Klub wechseln, diesen Weg gehen und in dieser unglaublichen Dortmunder Atmosphäre vor mehr als 80.000 Zuschauern Fußball spielen“ wolle.

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