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BVB-Sportdirektor Michael Zorc : „Ein Derby kann sehr lange wirken“

  • -Aktualisiert am

„Wir haben uns bewusst für diese Form der Risikobereitschaft entschieden“: Michael Zorc. Bild: dpa

Michael Zorc ist seit 40 Jahren mit dem Spiel aller Spiele im Revier vertraut. Im Interview spricht der Dortmunder Sportdirektor über die Hysterie um das Duell mit Schalke, Trainer Lucien Favre und die neue Rolle von Matthias Sammer.

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          Sie sind gebürtiger Dortmunder und seit 1978 an Revierderbys beteiligt, als Jugendspieler, als Bundesligaprofi, als Sportdirektor. Freuen Sie sich noch auf das Derby an diesem Samstag (15.30 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Fußball-Bundesliga und bei Sky), oder nervt die Hysterie?

          Ich spüre im Vorfeld schon eine etwas größere Anspannung. Für mich ergibt sich die Besonderheit dieser Duelle daraus, dass sie das Potential haben, einen spürbaren Stimmungsumschwung in beiden Klubs auszulösen. Und da hatten wir im vorigen Jahr diese Negativerfahrung. Die zweite Hälfte und das 4:4 von Naldo in der Nachspielzeit, nachdem wir zur Pause 4:0 geführt hatten, waren ein einschneidendes Erlebnis. Wir hatten zwar zuvor schon eine unerfreuliche Dynamik. Anders als ein Sieg oder eine Niederlage gegen Freiburg können die Folgen eines Derbys aber sehr lange wirken.

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