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BVB-Chef Watzke im Interview : „Ich habe die Langzeitwirkung des Anschlags unterschätzt“

Der Tag des Anschlags: Das Geschehen vom 11. April 2017 beschäftigt die Dortmunder noch immer. Bild: EPA

BVB-Chef Hans-Joachim Watzke spricht im zweiten Teil des F.A.Z.-Interviews über die Folgen des Bomben-Attentats. Zudem verrät er, was sich in Dortmund ändern muss – und welcher Abgang ihn richtig schmerzt.

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          Sie planen einen Umbau des Teams zur neuen Saison. An Geld sollte es Ihnen dafür nach den Transfers von Dembélé und Aubameyang jedenfalls nicht mangeln, oder?

          Michael Horeni
          (hor.), Sport

          Na ja, wenn man 63 Millionen bekommt, hat man am Ende vielleicht noch 35 bis 40 Millionen, um sie zu reinvestieren. Der andere Teil geht für Steuern und meist noch für frühere abgebende Vereine drauf. Das wird gerne vergessen! Aber es stimmt: Am Geld wird es nicht scheitern. Michael Zorc (Sportdirektor des BVB/d. Red.), der das seit Jahrzehnten hervorragend macht, kennt die Leitplanken. Wir müssen uns von der Mentalität und der Mannschaftsstruktur her verbessern. Das heißt: In den vergangenen zwei, drei Jahren lief bei uns alles unter der Headline, technisch perfekten Fußball spielen zu wollen. Das beste Beispiel ist Sven Bender: Er ist ein Kämpfer vor dem Herrn, hatte nicht mehr die Einsätze wie einst unter Jürgen Klopp, auch wegen Verletzungen, aber eben nicht nur deswegen.

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