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F.A.Z. Exklusiv : Klubs boykottieren DFL-Umfrage zu Investoren

  • -Aktualisiert am

Freiburger Fans demonstrieren für die 50+1 Regel: Die Diskussionen in der Bundesliga sind neu entfacht. Bild: dpa

Die Debatte um die Zukunft der 50+1-Regel spaltet den deutschen Fußball. Nun kommen neue Diskussionen auf, der Ton verschärft sich. Warum aber nehmen die Vereine nicht an einer Umfrage teil?

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          Der Streit zwischen den Verantwortlichen im deutschen Vereinsfußball um eine Öffnung der Bundesliga für Mehrheitsbeteiligungen von Investoren spitzt sich weiter zu. Dabei sorgen nicht nur die seit vergangenem Jahr laufende Überprüfung des Bundeskartellamts, ein kurz vor dem Abschluss befindliches Verfahren vor dem Fußball-Schiedsgericht und die neuen Machtverhältnisse bei Hannover 96 für Unruhe. Wie die F.A.Z. erfahren hat, ist eine vom Präsidium der Deutschen Fußball Liga (DFL) im November initiierte anonyme Umfrage zum Investorenthema unter den 36 Vereinen der ersten und zweiten Bundesliga von Vertretern boykottiert worden, was die Zerrissenheit der Branche zeigt.

          Daniel Meuren
          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Ein Großteil der Klubs wollte die Fragen gar nicht oder nur zum Teil beantworten. Nur knapp die Hälfte der Vereine nahm im gewünschtem Maß teil. Die Kritiker empfanden die Fragestellung als tendenziös und zogen die Legitimation in Zweifel. So verschärft sich die Debatte um den Fortbestand der 50+1-Regel, welche bisher mit Ausnahmen eine Mehrheitsbeteiligung des Ursprungsvereins an einer Fußball-Kapitalgesellschaft vorschreibt.

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