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Frankfurter Bundesligaklub : Was die Kaderplanung der Eintracht beeinflusst

  • -Aktualisiert am

Blickt in die Eintracht-Zukunft: Trainer Adi Hütter Bild: Reuters

In der Wartezone: Eintracht Frankfurt fehlen 20 Millionen Euro. Trainer Adi Hütter wünscht sich dennoch Verstärkungen. Wie also wird der Kader für die kommende Saison aussehen?

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          Es muss sich nichts tun bei Eintracht Frankfurt bis zur Schließung des Transfer-Fensters Anfang Oktober. Sportvorstand Fredi Bobic und Sportdirektor Bruno Hübner könnten sich vorstellen, mit dem bestehenden Kader in die neue Bundesliga-Saison zu gehen. Aber es wird etwas passieren, davon ist fest auszugehen. Denn nach dem Einnahmeverlust in Höhe von 20 Millionen Euro durch die Corona-Pandemie sind die Frankfurter gezwungen zu sparen. Außerdem möchte die Eintracht ihren Kader verkleinern, weil dieser in der Breite auf die Teilnahme am internationalen Geschäft ausgelegt ist. Für ein neuerliches Engagement im internationalen Fußball in der Runde 2020/2021 müssten die Hessen jedoch im August die

          Europa League gewinnen, was nach dem 0:3 im Achtelfinal-Hinspiel zu Hause gegen den FC Basel ziemlich unwahrscheinlich ist. Im Hinblick auf das vorhandene Aufgebot muss sich die Eintracht also straffen. Zumal Cheftrainer Adi Hütter sich noch ein oder zwei Verstärkungen wünscht, um das Niveau anzuheben und in der Mannschaft neue Reize zu setzen. Ein dribbelstarker Außenbahnspieler, der sein Können auf beiden Seiten praktizieren kann, würde der Idealvorstellung des Österreichers entsprechen.

          Die nach Frankfurt zurückgekehrten Leihspieler Jetro Willems, Simon Falette, Dejan Joveljic, Aymen Barkok, Tuta und Rodrigo Zalazar füllen den Kader erst einmal wieder auf. Der eine oder andere davon wird definitiv ein Verkaufskandidat sein. Oder die Eintracht strebt ein abermaliges Ausleihgeschäft an, sofern das die jeweilige Vertragssituation zulässt. Von den Akteuren, die in der zurückliegenden Saison im Bundesliga-Kader standen, scheint die Perspektive von Erik Durm trotz seines Vertrags bis zum Rundenende 2023 begrenzt zu sein. Kam der rechts und links verwendbare Außenverteidiger doch nie über die Rolle des Ergänzungsspielers hinaus.

          Auch der defensive Mittelfeldspieler Lucas Torró wartet auf seinen Durchbruch. Mit Stefan Ilsanker, Sebastian Rode und Dominik Kohr hat der Spanier große Konkurrenz. In den Kreis der Verkaufskandidaten könnte sich auch Mijat Gacinovic einreihen. Die stockende Weiterentwicklung des 25 Jahre alten Serben ist dafür das Hauptargument. Ihm gelingen viel zu wenig Tore.

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