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Bundesliga-Vorschau : Emotionaler Zwischenspurt

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Uli Hoeneß kritisiert die Kritiker: „Das geht mir auf den Sack” Bild: AP

Die Ruhepausen zwischen den Spielen werden kürzer und prompt kochen die Emotionen bei den Fußball-Bundesligaklubs wieder etwas höher: „Es geht mir auf den Sack, daß immer alles schlecht geredet wird“, polterte Bayern-Manager Hoeneß vor dem 11. Spieltag.

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          Die Tage werden kürzer, die Ruhepausen zwischen den Spielen auch und prompt kochen die Emotionen bei den Fußball-Bundesligaklubs in der „englischen Woche“ wieder etwas höher: „Es geht mir auf den Sack, daß immer alles schlecht geredet wird“, polterte Bayern-Manager Uli Hoeneß nach dem Remis auf Schalke.

          Schließlich habe man zehn Punkte in der Champions League geholt, sei noch im DFB-Pokal dabei und liege nur „alberne“ drei Zähler hinter Werder. „Das Bremer Spiel ist schön, aber am Ende sind wir Meister“, prophezeite Hoeneß vor dem Heimspiel gegen Hannover.

          Krach in Schalke und Aachen

          Mit internen Problemen ist Schalke 04 vor dem Auftritt in Mönchengladbach beschäftigt. Spekulationen um einen Streit zwischen dem auf die Ersatzbank beorderten Stammtorhüter Rost und Trainer Slomka sorgten für Aufregung. Auch wenn Slomka behauptet, der angebliche Zoff sei zu „100 Prozent erstunken und erlogen.“

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          Bei Aufsteiger Aachen sorgt die Suspendierung von Jan Schlaudraff für Unruhe. Sportdirektor Jörg Schmadtke unterstützte die Strafaktion von Trainer Michael Frontzeck und übte Kritik am Verhalten des Jung-Nationalspielers: „Jan hat den Solidarpakt verlassen. Ein Einzelner darf sich nicht über das Kollektiv stellen.“

          Tristesse in Hamburg, Entspannung in Stuttgart

          Heimlich, still und leise hat es dagegen der VfB Stuttgart bis in die Spitzengruppe geschafft. Nach sieben Spielen ohne Niederlage schoben sich die Schwaben auf Rang zwei. Trotzdem hält VfB-Chefcoach Armin Veh vor dem Spiel gegen Hamburg den Ball flach. „Unser Ziel ist, daß wir leidenschaftlichen Fußball spielen.“

          Bei dem tief im Abstiegssog steckenden HSV klammert man sich unterdessen an das Prinzip Hoffnung. Trainer Thomas Doll gibt trotz der sportlichen Tristesse nicht auf. „Wir haben in drei Monaten alles umgeworfen, was wir aufgebaut haben“, stellte er deprimiert fest, fügte aber hinzu: „Es kann nur besser werden.“

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