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Spannende Bundesliga : Und Meister wird ...

  • -Aktualisiert am

Wohin rollt der Ball in der Rückrunde? Für Spannung jedenfalls ist gesorgt. Bild: Picture-Alliance

... nicht der FC Bayern? Anders als in den Vorjahren liegen vor dem Start der Bundesliga-Rückrunde gleich fünf Vereinslogos im Kaffeesatz. Darin lässt sich derzeit nur eine Sache einigermaßen deutlich erkennen.

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          Bleigießen ist ja mittlerweile verboten, aber so ein bisschen Kaffeesatzleserei ist natürlich schon noch erlaubt. Wer also wird deutscher Fußballmeister? Dass man diese Frage überhaupt noch ernsthaft stellen kann und dabei mehrere Optionen besitzt, ist eine ungewohnte Sache. Zuletzt war ja immer klar, dass die Antwort wie selbstverständlich Bayern München lauten würde – selbst im vergangenen Jahr, als Borussia Dortmund die Hinrunde mit sechs Punkten Vorsprung abgeschlossen hatte und trotzdem niemand so recht an den Titel glauben wollte.

          Bundesliga

          Diesmal liegen die Dinge anders, im Kaffeesatz finden sich gleich fünf Vereinslogos, und angesichts der Vorsaison ist auch der FC Schalke überraschenderweise dabei. Punktgleich mit Borussia Dortmund, trotzdem wohl ohne Titelchance, aber man muss den Hut vor Trainer David Wagner ziehen, der nun aber erst einmal das drohende Theater um den ehemaligen Kapitän und baldigen Bayern-Edelersatztorwart Alexander Nübel wegmoderieren muss. Der BVB hingegen ist der Gewinner der Winterpause, hat er mit der Verpflichtung von Erling Haaland doch den größten Coup gelandet. Und vielleicht die entscheidende Ergänzung, die dem Sturm die nötige Durchschlagskraft verleiht. Nebenbei ist entgegen allen Warnungen vergangener Jahre, gerade junge Spieler nicht mit Erwartungen zu überfrachten, genau das natürlich passiert: Man mag sich gar nicht vorstellen, was auf den Neunzehnjährigen gerade einprasselt.

          Auf die Spieler des Tabellenführers Leipzig prasselt gerade auch eine Menge ein – Julian Nagelsmann, der Haaland auch haben wollte, hatte sich eine ziemlich lange Liste zurechtgelegt, was alles zu verbessern wäre, inklusive neuer Spielsysteme. Dass er zu zauderhaft wäre, wird man dem RB-Trainer niemals vorwerfen können, und auch die Dreifachbelastung durch Pokal und Champions League wird ihn nicht schrecken. Die Konkurrenten aus Mönchengladbach wiederum macht besonders gefährlich, dass sie sich ausschließlich auf die Bundesliga konzentrieren können – wenn man zugrunde legt, dass dies besser ist.

          Und die Bayern? Sind trotz Platz drei, vier Punkten Rückstand und einigen Verletzten die eigentlich Gejagten, müssen ohne Uli Hoeneß auskommen und haben dafür nun Oliver Kahn im Nacken, was erst mal keine schöne Vorstellung ist. Was lässt sich also im Kaffeesatz einigermaßen deutlich erkennen? Klopp wird die Premier League mit Liverpool gewinnen.

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          Peter Penders

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