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2:4 bei Hoffenheim : Ein Ergebnis zum Vergessen für Mainz

Mainz stand am Ende wieder mit leeren Händen da. Bild: EPA

Das Karnevalswochenende bringt keinen Umschwung: Hoffenheim hat leichtes Spiel bei 4:2. Mainz dagegen steckt weiter tief im Tabellenkeller, auch wenn es diesmal keine Pleiten-Pech-und-Pannen-Show gibt.

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          Die Botschaft im Mainzer Fanblock beinhaltete eine gewisse Fallhöhe. „Wir sind heute für die Unterhaltung zuständig“, stand da vor Anpfiff des Spiels bei der TSG Hoffenheim. Und wenn man dann an den Auftritt der Mannschaft am Mittwoch im Pokal bei Eintracht Frankfurt zurückdachte, dann konnte man aus Mainzer Sicht nur hoffen, dass es nicht wieder so eine Pleiten-Pech-und-Pannen-Show geben würde.

          Bundesliga

          Tatsächlich war das Spiel der Rheinhessen diesmal frei von allzu großer Narretei – aber dass das, was die Mannschaft von Sandro Schwarz am Samstag beim 2:4 in Sinsheim zeigte, Hoffnung auf eine Wende zum Besseren machte, konnte man nicht behaupten. Zwar gelang Emil Berggreen nach der Hoffenheimer Führung durch Adam Szalai (27. Minute) umgehend der Ausgleich (28.).

          Doch nach der Pause sorgten Andrej Kramaric mit zwei Treffern (67. und 88.) sowie wiederum Szalai (74.) für eindeutige Verhältnisse, daran änderte auch Berggreens zweiter Treffer zum zwischenzeitlichen 2:3 nichts (80.). Es war ein hochverdienter Sieg der Hoffenheimer gegen eine Mainzer Mannschaft, deren Vorstellung am Fastnachtswochenende, nüchtern betrachtet, kaum bundesligatauglich war. „Wir haben die Schnauze voll“, hieß es aus der Kurve nach der dritten Liga-Pleite nacheinander.

          4:2 – das war zumindest aber noch gute Unterhaltung, auch wenn es lange Zeit ein mausgrauer Kick, verziert von ein wenig Bonbonfarbe auf den Rängen, gewesen war. Zwar hatte die TSG schon vor der Pause noch einen Pfosten- und einen Lattentreffer zu verzeichnen, einmal durch Kramaric, ein Mal durch Szalai (3. und 43.). Erst nach der Pause aber gingen die Hoffenheimer Andeutungskünstler zwingend zu Werke, vor allem in Person von Serge Gnabry.

          Nackte Tatsachen: Adam Szalai trifft doppelt für Hoffenheim gegen Mainz.

          Für Julian Nagelsmann und sein Team war es nach aufreibenden Wochen und fünf sieglosen Spielen ein wohltuender Erfolg, an dem der frühere Mainzer Szalai einen erheblichen Anteil hatte. Vier Mal hatte er für Mainz, drei Mal für die TSG getroffen - nun sind es deren fünf für seinen aktuellen Verein. Insgesamt hatten die Hoffenheimer zu leichtes Spiel gegen die in letzter Instanz zu zaghafte Mainzer Defensive. Deren Trainer Schwarz hatte im Vergleich zum 0:3 in Frankfurt sechs Wechsel vorgenommen, dazu kehrte er zur Dreierkette zurück. Das Ergebnis war zum Vergessen.

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