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Fußball trotz Lockdown : Bundesliga auf Bewährung

„Ich denke, dass schon in den vergangenen Monaten mehr Demut zu erkennen war“, sagte Herbert Hainer, Präsident des FC Bayern. Bild: Picture-Alliance

Die deutschen Fußballfunktionäre haben seit dem Frühjahr ein Lieblingswort: Demut. Jetzt, da die verschärften Regeln für den Lockdown kommen, wird sich zeigen, wie sie es damit tatsächlich halten.

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          Vor einem Monat hat auch Herbert Hainer das neue Lieblingswort der deutschen Fußballfunktionäre benutzt. „Ich denke, dass schon in den vergangenen Monaten mehr Demut zu erkennen war“, sagte er der „Welt am Sonntag“. Es ging um das Verhalten des Profifußballs in der Corona-Pandemie und natürlich wollte Hainer, der Präsident des FC Bayern München, die Selbstcharakterisierung seiner Branche bestätigen, die seit dem Restart der Bundesliga im Mai um ein Wort kreist: Demut.

          Bundesliga

          Als Beleg dafür nannte Hainer „Gespräche mit anderen Klubs“, in denen er gemerkt habe, dass die Erkenntnis wachse, dass „es so wie zuletzt nicht mehr weitergehen“ könne. Nur: Glauben die Vereine das wirklich? Es gibt in den kommenden Wochen vielleicht die Chance, das zumindest oberflächlich zu prüfen. Jetzt, da die Politik die verschärften Regeln für den Lockdown verordnet hat, sollte man genau hinhören, wenn die Fußballfunktionäre sprechen. Ihre Demut wird auf die Probe gestellt.

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