https://www.faz.net/-gtm-9oha8

Bundesliga-Spielpläne : Bayern und Dortmund starten mit Heimspielen

  • Aktualisiert am

Die Bayern gehen als aktueller Meister in die neue Saison. Bild: Picture-Alliance

Die Deutsche Fußball Liga gibt die Spielpläne für die kommende Saison in den Bundesligen bekannt. Der Meister eröffnet die Spielzeit. Von den drei Aufsteigern spielen zwei zum Auftakt auswärts.

          Ein neureicher Gegner für Rekord-Champion Bayern und knackige Aufgaben für die Aufsteiger: Die 57. Saison in der Fußball-Bundesliga hat ein attraktives Auftaktprogramm erhalten. Der Titelverteidiger aus München eröffnet die Spielzeit 2019/20 am 16. August (20.30 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Fußball-Bundesliga, im ZDF und im Eurosport Player) mit einem Heimspiel gegen Hertha BSC. „Freitagabend die Saison beim Meister zu eröffnen, ist natürlich etwas Besonderes“, sagte Hertha-Manager Michael Preetz.

          Gegen keinen anderen Rivalen blieben die Bayern in den vergangenen drei Spielzeiten so oft erfolglos. Immerhin drei Unentschieden und einen Sieg verbuchte Hertha in dieser Zeit gegen den Branchenprimus. „Das ist eine spannende erste Aufgabe. Wir freuen uns auf die große Bühne, müssen jedoch im Laufe der Saison gegen jede Mannschaft ran. Wir wollen die Mannschaft sein, gegen die niemand gerne spielt“, sagte Berlins neuer Trainer Ante Covic.

          Schwere Auftaktaufgaben verpassten die Spielplantüftler der Deutschen Fußball Liga den drei Aufsteigern, von denen lediglich Bundesliga-Neuling 1. FC Union Berlin zum Auftakt in den Genuss eines Heimspiels kommt. Allerdings müssen die Hauptstädter am ersten Spieltag gleich gegen den ungeliebten Champions-League-Teilnehmer RB Leipzig mit Neu-Trainer Julian Nagelsmann ran. „Wir freuen uns auf den Start beim FC Union – einem Aufsteiger mit viel Euphorie und entsprechender Atmosphäre in einem tollen Stadion“, sagte Nagelsmann.

          Die Freude bei den Berlinern hielt sich dagegen in Grenzen. Sie hätten den Start gegen Leipzig gerne vermieden, denn aus der Ablehnung gegen RB machen die Eisernen und ihre Anhänger keinen Hehl. „Das würde ich nicht gut finden, weil dann eine andere Thematik und ganz andere Dinge in den Fokus treten würden“, hatte Union-Geschäftsführer Oliver Ruhnert unlängst zu RB als möglichem ersten Gegner der „Sport Bild“ gesagt.

          Der SC Paderborn muss beim letztjährigen Vierten Bayer Leverkusen antreten, der 1. FC Köln gastiert beim Europa-League-Starter VfL Wolfsburg. „Das ist eine tolle Herausforderung – die nehmen wir an“, sagte FC-Cheftrainer Achim Beierlorzer. Wie die Bayern darf auch Vizemeister Borussia Dortmund die Saison vor heimischer Kulisse eröffnen – gegen den FC Augsburg. Bereits am 3. August steigt das erste Gigantenduell zwischen den Münchnern und dem BVB – in Dortmund geht es dann um den Supercup. In der Bundesliga stehen sich die beiden Topteams am elften Spieltag (8. bis 10. November) und 28. Spieltag (3. bis 6. April 2020) gegenüber.

          Das ewig brisante Revierderby zwischen Schalke 04 und Borussia Dortmund gibt es am neunten Spieltag (25. bis 27. Oktober) und am 26. Spieltag (13. bis 16. März 2020). Zum ersten Hauptstadt-Derby in der Bundesliga zwischen Union Berlin und Hertha BSC kommt es am zehnten Spieltag (1. bis 3. November). Das Rückspiel findet am 27. Spieltag (20. bis 22. März 2020) statt.

          Mit einem Kracher startet die Zweitliga-Saison: Am 26. Juli (20.30 Uhr) treffen die Bundesliga-Absteiger VfB Stuttgart und Hannover 96 aufeinander. Bereits eine Woche später stehen sich mit dem 1. FC Nürnberg und dem Hamburger SV zwei weitere Aufstiegskandidaten gegenüber.

          Hier gibt es einen Überblick der Spielpläne der Bundesliga und der 2. Bundesliga.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Am Rande des G-7-Gipfels : Wie es Macron gelang, Trump gnädig zu stimmen

          Der französische Präsident präsentiert sich in Biarritz als Überraschungskünstler: Er hat den erwartet sperrigsten Gipfelteilnehmer vorläufig gezähmt – und scheut dabei nicht vor einem Trick zurück.

          Amazonas-Brände : Warum sind wir so passiv?

          Der Regenwald brennt. Das Foto des erblindeten Ameisenbären in Abwehrstellung ging um die Welt und ist zum Sinnbild geworden. Ein verzweifelter Aufruf von Brasiliens bekanntestem Naturfotografen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.