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Nackt an der Weser : Spart sich Werder Bremen in die zweite Liga?

  • -Aktualisiert am

Augen zu und durch? Werder Bremen um Theodor Gebre Selassie steht eine komplizierte Saison bevor. Bild: dpa

Die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie haben bei Bremen tiefe Spuren hinterlassen. Das Resultat: zu wenig Geld für Qualitätsspieler. Die schwache Transferbilanz gibt Anlass zur Sorge.

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          Während viele Profis mit ihren Nationalmannschaften unterwegs sind, gibt es in Bremen nur ein Thema: Spart sich Werder in die zweite Liga? Hintergrund der erregt geführten Diskussion um die Qualität des grünweißen Jahrgangs 2020 ist die schwache Transferbilanz von Frank Baumann, dem Geschäftsführer Sport. Davy Klaassen weg, Johannes Eggestein weg, Milot Rashica noch da: Baumann hat sein Vorgehen erläutert, und wie so oft bei Werder klang das alles nachvollziehbar und redlich. „Unsere finanzielle Lage ist nach wie vor sehr herausfordernd“, sagte Baumann und verdeutlichte, dass der Sparkurs in Zeiten der Pandemie notwendig sei. Die Einnahmen aus dem Verkauf Klaassens an Ajax Amsterdam reichten überhaupt nicht aus, um die Auswirkungen der Krise abzudecken.

          Sieht man das größere Bild, jenes, in dem auch die Abgänge Kevin Vogt, Nuri Sahin, Philipp Bargfrede auftauchen sowie das viele Geld, das Werder für Ömer Toprak und Leonardo Bittencourt bezahlen musste (Kaufverpflichtung nach Leihe), stehen die Bremer tatsächlich ziemlich nackt da: finanziell ausgezehrt, schwacher Kader. Als dann auch noch Marko Grujic sagte, in Bremen fehle ihm die Perspektive, er gehe vom FC Liverpool lieber zum FC Porto, wo die Champions League locke, wirkte das auf viele Fans wie ein Tiefschlag.

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