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Keine Trennung an Weihnachten : Mainz wartet mit Trainer-Entscheidung

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Es sieht nicht gut aus für den Mainzer Cheftrainer Jan-Moritz Lichte. Bild: dpa

Die Weihnachtstage darf Jan-Moritz Lichte noch als Trainer von Mainz 05 verbringen. Doch die Zukunftsaussichten sehen düster aus für den umstrittenen Chefcoach.

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          Zumindest das Weihnachtsfest durfte Jan-Moritz Lichte noch komplett als Trainer von Fußball-Bundesligaverein FSV Mainz 05 verbringen. Eine Entscheidung, wie es wenige Tage nach der Trennung von Sportvorstand Rouven Schröder mit dem umstrittenen Chefcoach weitergeht, gibt es frühestens nach den drei Weihnachtsfeiertagen, wie eine Sprecherin am Samstag bestätigte. Der Verein hatte die Zukunft des 40-Jährigen zu Beginn dieser Woche noch offengelassen. Beim Pokal-Aus gegen Zweitligaverein Bochum im Anschluss konnte Lichte keine zusätzlichen Argumente für eine Weiterbeschäftigung sammeln.

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          Vorstandschef Stefan Hofmann hatte bereits angekündigt: „Es wird kein normales Weihnachten. Wir werden die Köpfe zusammenstecken und viel telefonieren. Danach entscheiden wir.“ Entscheidend dürfte die Frage werden, wer auf Schröder folgt und ob frühere Manager Christian Heidel zu den 05ern zurückkehrt.

          „Danach muss der Verein die Entscheidung treffen, ob die Zusammenarbeit mit mir zukunftsträchtig ist“, sagte Lichte. „Ich muss abwarten.“ Aus elf Bundesliga-Spielen holte der Coach nur sechs Punkte. Mainz befindet sich derzeit auf einem direkten Abstiegsplatz.

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