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1:1 gegen die Eintracht : Besonderer Tag für den Mainzer Burkardt

  • -Aktualisiert am

Jonathan Burkardt (rechts) jubelt mit Alexander Hack über sein erstes Saisontor. Bild: AFP

In Mainz ist man sich einig: Das Unentschieden gegen die Eintracht ist verdient. Ein besonderes Spiel ist es für Jonathan Burkardt. Er erzielt nach einer guten Vorahnung endlich sein erstes Saisontor.

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          Begeisterung sieht anders aus. Nach dem Schlusspfiff in ihrem letzten Bundesligaspiel des Jahres wirkten die Fußballprofis des FSV Mainz 05, als wüssten sie nicht so recht, wie sie dieses Ergebnis einordnen sollten. Dieses 1:1 gegen Eintracht Frankfurt nach einer von der ersten bis zur letzten Minuten intensiven, packenden Begegnung, für die sie sich vorgenommen hatten, eine Reaktion auf die dünne Leistung auf Schalke und zuletzt drei Niederlagen nacheinander zu zeigen.

          Bundesliga

          „Heute war es ein geiler Fight von uns“, schwärmte Sportdirektor Martin Schmidt. „In der ersten Stunde waren wir das bessere Team und hätten das 2:0 machen müssen, das uns vielleicht den Sieg gebracht hätte.“ Letztlich aber sei das Unentschieden ein gerechtes Ergebnis, schließlich habe die Eintracht am Ende auch einige Großchancen vergeben. „Und uns hat man ein bisschen angemerkt, dass niemand mit einer vierten Niederlage in die Winterpause gehen wollte. Deshalb sind wir nach dem Ausgleich nicht mehr das letzte Risiko gegangen.“

          Die Spieler schätzten das Remis ähnlich ein, auch Leandro Barreiro, neben Dominik Kohr der Vorkämpfer im Mainzer Mittelfeld, sprach von einem verdienten Unentschieden. „Es war ein sehr dynamisches Spiel, wir haben als Mannschaft sehr viel Power auf den Platz gebracht und auch einfach gut gespielt“, sagte der Luxemburger. In der Schlussphase habe dann aber die Kraft nachgelassen – „und die Eintracht hat es dann auch gut gemacht“.

          Besonderer Tag für Burkardt

          Für die gewaltige Leistungssteigerung der gesamten Mannschaft im Vergleich zur Niederlage zuletzt beim FC Schalke 04 habe es nicht vieler Worte bedurft. „Wir waren alle sehr frustriert nach den letzten Spielen, auch die Punktausbeute war nicht unser Anspruch“, sagte Barreiro.

          Ein besonderer Tag war es für Jonathan Burkardt: Das 1:0 in der 40. Minute war am 15. Spieltag endlich sein erstes Saisontor. „Es hätte ruhig ein bisschen früher fallen können“, blickte der Mainzer Toptorjäger der vorigen Saison etwas wehmütig auf die zurückliegenden Monate. Nach seinen ärgerlichen Verletzungen und einem Infekt habe er seit geraumer Zeit im Training gemerkt, dass er langsam wieder zu alter Form finde. „Ich wusste, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis es wieder bergauf geht.“

          Mit 19 Punkten gehen die Mainzer in die Winterpause. „Wir hätten gerne ein paar mehr, aber dafür hat uns leider die Konstanz gefehlt“, bedauerte Trainer Bo Svensson. Der eine vom Sonntag, meinte Sportdirektor Schmidt, sei für die Tabelle weniger wichtig als fürs Gefühl. „Damit die Spieler weiter an sich glauben.“

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