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Leverkusen gegen Dortmund : Wildes Auf und Ab der Gefühle

  • -Aktualisiert am

Ein Nasenstüber für Marco Reus: Dafür bekam er einen Elfmeter. Bild: AP

Wild, dramaturgisch dicht inszeniert, meisterhaft: Höchstes Tempo und größte Spiellaune auf beiden Seiten machen das 4:3 von Borussia Dortmund in Leverkusen zur „besten“ Werbung für den Fußball.

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          Morgens ein Ständchen der Mannschaft, nachmittags ein Präsent mit Erinnerungswert. Marco Rose, der Trainer von Borussia Dortmund, durfte sich an seinem 45. Geburtstag reich beschert fühlen. Und das noch vor seiner privaten Feier am Samstagabend. Sein Team hatte ihn zuvor mit einem Spiel beschenkt, das am Ende der 59. Bundesligasaison zu den aufregendsten und ansehnlichsten Begegnungen der gesamten Spielzeit gezählt werden dürfte.

          Bundesliga

          Weil es so wild, dramaturgisch dicht inszeniert, so fehlerhaft und meisterhaft zugleich war. Der BVB vergnügte sich am Ende, so Julian Brandt, einer der Dortmunder Torschützen, bei einem „Spiel wie eine Achterbahnfahrt“, das zwischendurch aber auch nach einer Geisterbahntour ausgesehen hatte. Dreimal hatte Bayer 04 Leverkusen in der heimischen BayArena durch sehenswerte Distanzschüsse von Wirtz (9. Minute), Schick (45.+1) und Diaby (55.) geführt, dreimal hatten die Westfalen in diesem hinreißenden Duell zwischen dem Tabellensechsten und Tabellendritten ausgeglichen.

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