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Bundesliga-Kommentar : Ein Spieltag für BVB-Romantiker

  • -Aktualisiert am

Ein schwarz-gelber Traum: Der BVB macht aus einem 0:2 ein 4:2. Bild: dpa

Dortmund ist nach dem märchenhaften Sieg in Leverkusen Erster, die Spitzengruppe ist groß. Das ist keine Fata Morgana. Winkt also mehr Wettbewerbsgleichheit in der zuletzt von einem Klub dominierten Bundesliga?

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          Nur mal zur Erinnerung: Borussia Dortmund führte in der vorigen Bundesliga-Saison die Tabelle vom ersten bis zum neunten Spieltag an und stand nach der fünften Runde mit der nahezu makellosen Bilanz von dreizehn Punkten und 10:0 Toren da. Nach sieben Spieltagen lag der später wie gewohnt souveräne Meister FC Bayern München fünf Punkte hinter dem BVB, ehe es danach beim 2:3 gegen RB Leipzig die erste Niederlage für Dortmund setzte und der Titelverteidiger unter der nach der Trennung von Carlo Ancelotti reaktivierten Trainer-Ikone Jupp Heynckes auf den Weg zurück zur alten Herrlichkeit stürmte.

          Bundesliga

          Während die Bayern ihr Solo zur 28. deutschen Meisterschaft souverän vollendeten, waren die Dortmunder nach der Entlassung des mit seinem bedingungslos offensiven Fußballs dramatisch gescheiterten Niederländers Peter Bosz und der Verpflichtung des Österreichers Peter Stöger heilfroh, dass der Wiener Pragmatiker noch soeben die Champions-League-Qualifikation erreichte.

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