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Bundesliga : Kaiserslauterer Lebenszeichen

  • -Aktualisiert am

Siegtor in der Nachspielzeit: Hoffer trifft für den FCK Bild: dpa

Der 1. FC Kaiserslautern gewinnt erstmals im Jahr 2011. Dank des 2:1-Sieges gegen Freiburg verlassen die Pfälzer die Abstiegsränge. Den späten Siegtreffer erzielt Erwin Hoffer.

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          Sie haben alle Treffer des Tages erzielt - und doch erst in allerletzter Sekunde gewonnen. Der 1. FC Kaiserslautern musste am Samstagnachmittag lange bangen, ehe der 2:1-Erfolg gegen den SC Freiburg feststand. Denn zunächst traf Stürmer Adam Nemec noch in das eigene Tor (21. Minute), kurz darauf gelang ihm der Ausgleich (33.). Erwin Hoffer sorgte schließlich in der Nachspielzeit für die Entscheidung (90. +2). Kaiserslautern verlässt dank des ersten Sieges im Jahr 2011 die Abstiegsränge und darf wieder etwas mehr auf den Klassenverbleib in der Bundesliga hoffen.

          Der Kaiserslauterer Trainer Marco Kurz war mit der Nominierung von Nemec zur stürmischen Variante mit zwei Angreifern zurückgekehrt. Aber nicht etwa der zuletzt verhinderte Torjäger Srdjan Lakic, im vergangenen Heimspiel gegen den Hamburger SV vom eigenen Anhang angefeindet, stürmte an der Seite von Nemec, sondern der Österreicher Hoffer. Lakic blieb wegen einer Fußprellung nur die Rolle des Zuschauers am Betzenberg.

          Lauterer Hilfe für Freiburg

          Dagegen bot sich Nemec prompt die erste Chance, sein Kopfball nach vier Minuten verfehlte das Tor nur knapp. Rückkehrer Ivo Ilicevic, der wegen einer Innenbandverletzung im Knie zuletzt gefehlt hatte, wirkte auf der rechten Außenbahn belebend auf das Spiel der Pfälzer. Nach einer Viertelstunde trauten sich allerdings dann auch die Freiburger etwas zu. Entgegen kam ihnen, dass der 20 Jahre alte Kevin Trapp, der den an einer Grippe erkrankten Tobias Sippel im Tor der Lauterer vertrat, zunächst mit der Unsicherheit des Debütanten agierte.

          Kaiserslauterer Lebenszeichen: Nemec gleicht dabei zwischenzeitlich sein Eigentor selbst aus
          Kaiserslauterer Lebenszeichen: Nemec gleicht dabei zwischenzeitlich sein Eigentor selbst aus : Bild: dapd

          In der 21. Minute brauchte der Sportclub jedoch die tatkräftige Unterstützung gleich zweier „Roter Teufel“ zum Führungstreffer. Einen Freistoß des Freiburgers Felix Bastians verlängerte Nemec in Richtung eigenes Tor - und Torhüter Trapp ließ den Ball passieren (22.).

          Hoffers Hoffnungsschimmer

          Sein Freiburger Gegenüber Oliver Baumann hätte beinahe im Gegenzug die Lauterer für ihr trotz des unglücklichen Gegentores keinesfalls eingeschränktes Engagement belohnt, als er sich beim Herauslaufen nach einer Flanke verschätzte. Ilicevic traf jedoch nur den Pfosten. In der 33. Minute war es der Pechvogel selbst, der zur Wiedergutmachung traf. Nach feinem Zuspiel von Antreiber Ilicevic schob Nemec zum 1:1 ein.

          In der Freiburger Spitze mühte sich Torjäger Papiss Demba Cissé vergeblich, der bei seinen besten Gelegenheiten an Torhüter Trapp scheiterte (47. und 70. Minute). Auf Lauterer Seite war es zunächst abermals der Mann des Tages, der in der 59. Minute die Entscheidung auf dem Fuß hatte. Den dritten Treffer von Nemec verhinderte allein Torhüter Baumann. In der Nachspielzeit schlug dann Hoffer mit dem letzten Angriff des Spiels zu (90. +2).

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