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Berliner Bundesliga-Frust : Darauf einen Drink

  • -Aktualisiert am

Leipzig, im September: Hertha BSC – hier Davie Selke und Lucas Tousart – gibt schon wieder ein desolates Bild ab. Bild: Witters

0:5 gegen die Bayern, 0:6 in Leipzig – das wirft Fragen auf: Macht Trainer Dardai die Hertha kleiner als nötig – oder ist sie so? Und: Wie lange sieht sich die Klubführung das noch an?

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          Die morgendliche Medienrunde mit den Journalisten war gerade beendet, da wandte sich Pal Dardai zwei anwesenden Kindern zu. „So, und jetzt zu euren Fragen“, sagte der Trainer von Hertha BSC. Doch handelte es sich bei den beiden nicht um Kinderreporter, sie wollten nichts wissen, und Dardai lief auch nicht Gefahr, im Stile Armin Laschets in ein Fettnäpfchen zu treten. „Ich dachte, ihr fragt, warum wir 6:0 verloren haben oder wann wir mal wieder gewinnen“, sagte Dardai beinahe enttäuscht.

          Die Antwort auf Letzteres zu finden wird in den kommenden Tagen zu seinen Hauptaufgaben gehören. Kein einfaches Unterfangen, gaben die Berliner beim 0:6 in Leipzig doch ein desolates Bild ab. Schwach in allen Mannschaftsteilen, fahrig und nervös. Weit entfernt davon, konkurrenzfähig zu sein. Unter diesen Voraussetzungen könnte auch der SC Freiburg am kommenden Sonnabend (15.30 im F.A.Z.-Liveticker zur Fußball-Bundesliga und bei Sky) zu einem unüberwindbaren Hindernis werden. „Wir müssen uns bei unseren Fans für den Auftritt entschuldigen. So einen Auftritt möchte ich in der Form nicht mehr sehen“, hatte Sportchef Fredi Bobic nach dem Spiel noch beim Fernsehsender Sky gesagt. Kein Spieler habe auch nur annähernd Normalform erreicht, so Bobic. Investor Lars Windhorst schrieb in den sozialen Medien: „Wow. Bin etwas geschockt grad und brauche gleich einen Drink.“

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