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Fußball-Bundesliga : Warum Bremen Frankfurts Lieblingsgegner ist

Gibt es drei Punkte für die Eintracht gegen Werder Bremen? Zumindest die Statistik spricht für das Team von Trainer Adi Hütter. Bild: Reuters

Frankfurt spielt in der Bundesliga gerne gegen Bremen. Das ist auch in dieser Saison so, obwohl Werder derzeit in der Tabelle vorne liegt. Denn eine Statistik spricht für die Eintracht.

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          Die Nachricht kam am Morgen und war längst keine Überraschung mehr. Spätestens seit Donnerstag steht endgültig fest, dass die Frankfurter Eintracht ihr Heimspiel gegen Werder Bremen ohne Zuschauer austragen wird. Auch die nachfolgende Begegnung an vertrauter Stätte im Stadtwald am 21. November gegen RB Leipzig wird ohne Fans ausgetragen.

          Bundesliga

          Keine Zuschauer bei der Eintracht: Das ist mittlerweile ein schon gewohntes Bild. Im Corona-Jahr 2020 wurde erstmals am 12. März ohne Publikum gespielt, was der Eintracht grundsätzlich nicht besonders behagt. Und tatsächlich: Gegen den FC Basel verlor die Mannschaft von Trainer Adi Hütter in der Europa League 0:3.

          Niederlagen gegen den kommenden Bundesliga-Gegner Werder Bremen gab es in der langen gemeinsamen Historie auch – und sogar mehr, als die Eintracht Siege für sich verbuchen konnte (36 Siege stehen 42 Niederlagen gegenüber). Gleichwohl behagen der Eintracht Spiele gegen Werder ganz besonders. Gegen keinen anderen Gegner aus der Fußball-Bundesliga gab es mehr Siege als eben gegen die Männer von der Weser.

          Formsteigerung nötig

          Um auf diesem Erfolgsweg Kurs zu halten, braucht die Hütter-Elf gegenüber der Vorwoche eine deutliche Formsteigerung. Beim 0:5 in München ließ die Mannschaft einiges von dem vermissen, was sie zuvor so stark und unberechenbar gemacht hat. Der zentrale Abwehrspieler Makoto Hasebe hatte es in seiner kritischen Rückschau zur Wochenmitte deutlich angesprochen: „Der Wille hat gefehlt.“ Auch Filip Kostic hat gefehlt, und es ist weiterhin davon auszugehen, dass der flinke Linksaußen auch noch an diesem Samstag (15.30 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Bundesliga sowie bei Sky) gegen den Tabellennachbarn Bremen wegen seines Teilanrisses des Innenbandes im rechten Knie pausieren muss.

          Der Serbe befindet sich ebenso wie Stürmer Ragnar Ache, der an einer Sehnenverletzung im Oberschenkel leidet, im Aufbautraining. Von Beginn an wäre Ache sowieso keine erste Wahl gegen Werder gewesen. Hütter wird wie in den Vorwochen auch auf das eingespielte Sturmduo Bas Dost und André Silva vertrauen.

          Der Niederländer Dost ist seit Wochen gut in Schwung – und an Begegnungen mit Bremen hat der kopfballstarke Stürmer lauter gute Erinnerungen. So erzielte er in den fünf vergangenen Duellen mit Werder fünf Tore; zudem bereitete er drei vor. Einziges Manko: Passiert ist all dies im Dress seines einstigen Arbeitgebers VfL Wolfsburg. Für die Eintracht hat der 31 Jahre alte Angreifer gegen Bremen noch nicht getroffen. Am 4. März, kurz vor dem ersten Lockdown des Jahres 2020, erzielten beim 2:0-Sieg der Eintracht im Viertelfinale des DFB-Pokals Silva und Daichi Kamada gegen Werder die Tore.

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