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Eintracht in der Einzelkritik : Kevin Trapp reagiert auf Kritiker

Auch dank Kevin Trapp gelingt der Eintracht großartiges: Ein Sieg beim FC Bayern München. Bild: AP

Dank eines späten Tores gewinnt die Eintracht überraschend beim FC Bayern München. Kevin Trapp avanciert zum großen Rückhalt, Martin Hinteregger erzielt den Ausgleich und Kostic den Siegtreffer.

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          Kevin Trapp: Das erste Spiel nach seiner Nichtberufung in die Nationalmannschaft. Gab mit der besten Saisonleistung und einem bärenstarken Auftritt die passende Antwort. Bei Schüssen von zweimal Sané, Müller, Kimmich, Gnabry und Lewandowski jeweils auf dem Posten. Mit sehr guter Fußabwehr bei einem Kopfball von Lewandowski. Wurde als großer Rückhalt zum großen Bayern-Schreck.

          Jörg Daniels
          Redakteur in der Sportredaktion

          Almamy Touré: Sein erstes Spiel in dieser Saison in der Bundesliga. Vergab frei vor Neuer die Riesenchance zum 2:1. Bei ihm wechseln sich Licht und Schatten noch zu oft ab.

          Tuta: Machte ebenfalls sein erstes Bundesliga-Spiel in dieser Runde nach zuletzt drei Nichtberücksichtigungen für den Kader. Für die fehlende Spielpraxis ein sehr ordentlicher Auftritt. Beim Brasilianer zeigt die Tendenz nach oben. Wurde am Ende von Krämpfen geplagt.

          Stefan Ilsanker: Stand zum zweiten Mal in der Startelf. Diesmal anstelle von Hasebe hinten der Chef im Ring. War im Angriffswirbel der Bayern mit großem Engagement ein bestmöglicher Garant für Stabilität. Nutzte die Bewährungschance.

          Martin Hinteregger: Hatte nach dem Europa-League-Spiel in Antwerpen Kreislaufprobleme. War aber wieder auf der Höhe. Sein Kopfball zum 1:1 war sein erster Saisontreffer. Versuchte Neuer mit einem Distanzschuss zu überlisten. Leitete mit einem Fehler das 0:1 durch Goretzka ein.

          Timothy Chandler: Kam beim 0:1 nicht mehr an Goretzka ran. Absolvierte Schwerstarbeit beim Verteidigen. Nach vorne ohne Tatkraft.

          Jesper Lindström: Bemüht, aber gewohnt zweikampfschwach. Verliert zu leicht den Ball. Kam vor dem Bayern-Tor nicht an den Flankenschuss von Kostic heran.

          Djibril Sow: Bereitete auf energische Weise mit viel Übersicht Kostics Siegtreffer vor. Leistete viel Lauf- und Fleißarbeit und war stark um Ordnung bemüht. Bewies seine hervorragende physische Verfassung. Mit einem schönen Zuspiel auf Touré.

          Kristijan Jakic: Traf im 101. Bundesligaspiel zwischen Frankfurt und München zum ersten Mal auf die Bayern. Holte hartnäckig die Ecke vor dem 1:1 raus. Prüfte Trapp mit einem ungewollten Schuss aufs eigene Tor.

          Filip Kostic: Der Mann für besondere Momente: Erzielte mit einem strammen Schuss den 2:1-Siegtreffer. Bereitete Hintereggers Treffer mit einem Eckball vor. Setzte sich kurz vor der Halbzeitpause stark gegen Upamecano durch.

          Rafael Borré: Sein sechster Startelfeinsatz im siebten Spiel. Konnte seiner Statistik aber nicht seinen zweiten Saisontreffer hinzufügen. Leistete vorne viel Laufarbeit – immer schön den Bayern-Spielern hinterher. War sich nicht zu schade, hinten auszuhelfen. Ohne jegliche Torgefahr.

          Jens Petter Hauge: Kam für Lindström ins Spiel. Mit viel Selbstvertrauen, agierte nach vorne aber nicht zielgerichtet genug.

          Danny da Costa: Ersetzte Touré. Leistete wertvolle Verteidigungsarbeit.

          Sam Lammers: Durfte für Borré ran. Ist unter dem Strich zu durchsetzungsschwach.

          Ajdin Hrustic: Rückte an die Stelle von Tuta. Hielt mit Macht dagegen.

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