https://www.faz.net/-gtm-a103u

Streit um TV-Gelder : Die Schlacht am Bundesliga-Büffet

Eintönigkeit als Wachstumsbremse? Der FC Bayern ist zum achten Mal nacheinander deutscher Meister geworden. Bild: dpa

Die kleinen Vereine der Fußball-Bundesliga begehren im Verteilungskampf um die Mediengelder auf, um den Wettbewerb zu retten. Ihre Perspektiven scheinen dramatisch. Was muss sich ändern?

          3 Min.

          Am 26. Juni haben die 36 Bundesligavereine eine E-Mail bekommen. Die Absender: vier Mitglieder des Präsidiums der Deutschen Fußball Liga (DFL). Sie bitten die Klubs „um Zurückhaltung“ in der Öffentlichkeit. Es geht um die Verteilungsdebatte, die sie „zum jetzigen Zeitpunkt für wenig hilfreich“ halten. Sie versuchen zu kontrollieren, was schon angefangen hat: Der Kampf ums Geld.

          Die kleinen Vereine begehren auf. Sie wollen ändern, was sie für ungerecht halten: den Verteilungsschlüssel. Mit diesem legt die DFL fest, wie die Mediengelder unter den 36 Erst- und Zweitligavereinen vergeben werden. Die Formel ist kompliziert, aber grundsätzlich gilt: Wer in der Tabelle seit Jahren oben steht, wird belohnt. In der Saison 2019/20 war es so: 67,918 Millionen Euro für den FC Bayern München als Ersten, 26,083 Millionen Euro für den SC Paderborn als Letzten.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          F.A.Z. PLUS:

            im F.A.Z. Digitalpaket

          : Aktion

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Festival lädt Lisa Eckhart aus : „Wir weichen der Gewalt“

          Die Kabarettistin Lisa Eckhart sollte in Hamburg an einem Literaturwettbewerb teilnehmen. Weil der „Schwarze Block“ der Antifa aufmarschieren will, wird sie ausgeladen. Das ist ein Menetekel.
          Franziska Giffey (SPD)

          F.A.Z. exklusiv : Giffey wurde rechtswidrig bevorzugt

          Die Bundesfamilienministerin hätte für den Verstoß von Zitierregeln keine „Rüge“ durch die Freie Universität bekommen dürfen. Dafür fehlt es an einer Rechtsgrundlage, schreibt der Wissenschaftliche Parlamentsdienst des Berliner Abgeordnetenhauses.