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Bayern München : Wer kann Lewandowski ersetzen?

Und, wie war ich? Das Spiel zwischen Robert Lewandowski und der Hertha endete 4:3. Bild: AFP

Der Unersetzliche braucht endlich einen Ersatzmann: Kann Eric Maxim Choupo-Moting den Bayern-Torjäger Robert Lewandowski entlasten?

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          Als der Schiedsrichter pfiff, brüllte Bruno Labbadia. Er wusste, was kommt, vor allem: wer kommt. Er hatte ihn an diesem Abend immer wieder im Strafraum seiner Mannschaft gesehen. In der 40. Minute, als er den Ball aus fünf Metern ins Tor knallte. In der 51. Minute, als er den Ball annahm, sich drehte und ihn fest und flach ins Tor schoss. In der 85. Minute, als er den Ball aus höchstens zwei Metern ins Tor drückte. Jetzt, in der 93. Minute, trat Labbadia, der Trainer von Hertha BSC, gegen eine Plastikflasche, so fest, dass sie, obwohl nicht sehr voll, ein paar Meter durch die Arena in München flog. Dann legte Robert Lewandowski den Ball auf den Elfmeterpunkt.

          Bundesliga
          Christopher Meltzer

          Sportkorrespondent in München.

          In den ersten Wochen der neuen Saison ist schon über einige Spieler des FC Bayern in höchsten Tönen geredet worden. Über Manuel Neuer, der als Torhüter im Eins-gegen-Eins so viele Bälle abwehrt, dass sich Stürmer vor ihm fürchten, bis auf Andrej Kramaric vielleicht. Über Joshua Kimmich, den nimmermüden Anführer, der seinen Platz in der Mitte gefunden hat. Über Leroy Sané und Serge Gnabry, die im ersten Spiel gegen Schalke auf den Außen so schnell und schön spielten wie früher Ribéry und Robben. Aber über Lewandowski? Der „Spiegel“ behauptete neulich, dass der Stürmer mehrere Millionen Euro seiner polnischen Vermarktungsfirma RL Management unrechtmäßig abgezweigt und für private Zwecke genutzt haben soll. Sein früherer Berater hat in Warschau Zivilklage gegen Lewandowskis Firma eingereicht und Schadensersatz gefordert. Lewandowski nennt die Klage „unbegründet“.

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