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2:1 in Bielefeld : Leverkusen siegt trotz Slapstick vom eigenen Torwart

  • Aktualisiert am

Setzt sich in der Bundesliga-Spitzengruppe fest: Bayer Leverkusen Bild: Reuters

Trotz eines unglaublichen Patzers von Torwart Lukas Hradecky bejubelt Leverkusen in Bielefeld seinen fünften Sieg in Serie. Die Werkself sitzt damit plötzlich Rekordmeister Bayern München im Nacken.

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          Bayer Leverkusen setzt sich in der Bundesliga-Spitzengruppe fest, der freie Fall von Aufsteiger Arminia Bielefeld hingegen geht weiter. Die Werkself feierte beim 2:1 (1:0) bei den Ostwestfalen trotz eines Aussetzers ihres Torhüters Lukas Hradecky den bereits fünften Sieg in Folge und sitzt Rekordmeister Bayern München im Nacken.

          Bundesliga

          Leon Bailey (27.) und Aleksandar Dragovic (88.) erzielten die Tore für die Rheinländer, die ihrem Trainer Peter Bosz zu dessen 57. Geburtstag die nächsten drei Punkte schenkten. Bayer-Keeper Hradecky unterlief ein kurioses Eigentor zum zwischenzeitlichen Ausgleich (47.). Die erschreckend harmlosen Ostwestfalen von Trainer Uwe Neuhaus kassierten dagegen die bereits sechste Niederlage in Serie und könnten nach dem achten Spieltag erstmals in dieser Saison auf einen Abstiegsplatz abrutschen.

          Das ersatzgeschwächte Bayer, das unter anderem ohne den an Corona erkrankten Edmond Tapsoba antreten musste, kontrollierte die Begegnung auf der Alm zu Beginn. Allerdings schoben sich die Gäste vor der vielbeinigen Arminia-Defensive die Bälle zunächst nur hin und her. Raumgewinn: Fehlanzeige.

          Es entwickelte sich ein zähes Spiel mit wenigen Höhepunkten – auch, weil die Arminia im Vergleich zum 0:5 bei Union Berlin vor der Länderspielpause vor allem im Zweikampfverhalten ein anderes Gesicht zeigte. Bayer musste sich in Geduld üben, mehr als ein harmloser Abschluss aus spitzem Winkel von Moussa Diaby (15.) sprang in der Anfangsphase nicht heraus.

          Dem Spiel der Gäste fehlte oft das Tempo. Als es dann einmal schnell ging, brachte Bailey Bayer in Front. Nach einem Doppelpass mit Florian Wirtz tauchte der Jamaikaner im Arminia-Sechzehner auf und schoss den Ball hart und hoch ins kurze Ecke. Bielefeld blieb insgesamt viel zu harmlos. Allerdings hatte Bayer Glück, dass Schiedsrichter Felix Brych (München) und sein Gespann in der 30. Minute nach einem Zweikampf zwischen Daley Sinkgraven und Arminias Japaner Ritsu Doan im Sechzehner nicht auf Strafstoß entschieden.

          Bayer selbst brachte die Bielefelder dann zurück ins Spiel. Hradecky traf bei einem kontrollierten Rückpass von Sinkgraven den Ball nicht richtig und beförderte das Spielgerät so ins eigene Tor. Zu allem Überfluss mussten aufseiten der Gäste außerdem sowohl Lars Bender nach einem Pferdekuss bereits zur Pause, als auch Bruder Sven kurz nach dem Wechsel verletzt ausgewechselt werden.

          Bielefeld schöpfte neuen Mut, Bayer suchte nach dem Fehlstart in den zweiten Durchgang noch nach seinen Kombinationen und blieb zunächst ungefährlich. Nach und nach nahm auch die Härte in den Zweikämpfen zu, sodass sich eine spannende und umkämpfte Schlussphase entwickelte – in der Joker Dragovic goldrichtig stand.

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