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2:1 gegen Wolfsburg : Augsburg besiegt zehn Wolfsburger

  • -Aktualisiert am

Augsburg dreht das Spiel gegen Wolfsburg. Bild: dpa

Der FC Augsburg hat in einem rasanten Duell die Serie des VfL Wolfsburg unter Trainer Martin Schmidt beendet. Auch der Videoassistent kommt zum Einsatz und sorgt für Diskussion.

          Vor der dem Spiel mahnte der Wolfsburger Trainer Martin Schmidt noch, dass sich seine Mannschaft gegen den FC Augsburg auf eine kampfbetonte, intensive Partie und ein hohes physisches Level vorbereiten müsse. Der 50-Jährige sollte mit seiner Prognose recht behalten. Bei der 1:2-Niederlage in Bayrisch-Schwaben ließen seine Spieler genau das vermissen, was Schmidt zuvor als maßgebend ausgegeben hatte.

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          Es wäre aber zu einfach, die enttäuschende Leistung der Wolfsburger Leistung an der ersten aufsehenerregenden Szene des Spiels festzumachen. Da wurde FCA-Stürmer Alfred Finnbogason vom hinter ihm agierenden Michael Gregoritsch in den Raum hinter die VfL-Abwehr geschickt und eilte bereits zu einer aussichtsreichen Tormöglichkeit, als ihn VfL-Spieler Maximilian Arnold vor dem Strafraum mit einem Foul stoppte.

          Schiedsrichter Tobias Stieler entschied zunächst auf Gelb, revidierte seine Entscheidung aber, nachdem er in Rücksprache mit Videoassistent Tobias Welz auf dem Monitor am Spielfeldrand einen zweiten Blick auf die Situation warf. Arnold erhielt Rot wegen Notbremse, und die von der 11. Minute dezimierten Wolfsburger standen einem nun selbstbewusst aufspielenden Gegner gegenüber, der vor allem mit Diagonalbällen auf den Flügel immer wieder Lücken hinter den beiden nun tiefstehenden VfL-Viererketten fand.Auf diese Weise erspielten sich die Augsburger beste Tormöglichkeiten, doch Finnbogason (15./39.) und Gregoritsch (34.) ließen sie allesamt ungenutzt.

          Maximilian Arnold sieht die Rote Karte. Bilderstrecke

          Nur zaghaft trauten sich die Wolfsburger aus der eigenen Hälfte, weshalb FCA-Torwart Marwin Hitz in der ersten Halbzeit nahezu beschäftigungslos blieb. Diese Unterforderung war vielleicht der Grund dafür, dass Hitz ein eigentlich ungefährlicher Flachschuss von Daniel Didavi in der 40. Minute aus den Händen glitt und zur Wolfsburger Pausenführung ins Netz rollte.

          Der FCA ließ sich nach Wiederanpfiff von diesem Rückschlag jedoch nicht beirren und erzielte in der 51. Minute das 1:1 durch Gregoritsch. Wütend aber nicht minder überlegt stürmten die Augsburger weiter in Richtung VfL-Torwart Koen Casteels. Schließlich war es in der 78. Minute Finnbogason, der eine Hereingabe von Philipp Max im Strafraum aus kurzer Distanz zum hochverdienten FCA-Sieg über die Line drückte.

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