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Bundesliga-Auftakt : So will sich Schalke gegen den FC Bayern behaupten

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Schwierige Saisoneröffnung: Schalkes Trainer Wagner muss gegen den Triple-Sieger Bayern München antreten. Bild: Picture-Alliance

Als der Spielplan mit der Saisoneröffnung in München herauskam, hatte Schalkes Trainer Wagner noch geschluckt. Nach siebenwöchiger Vorbereitung zeigen sich die Königsblauen mit neuem Selbstvertrauen.

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          Keine Spur von Angst: Trotz einer durchwachsenen Vorbereitung mit einem Corona-Fall und Pleiten gegen Drittligavereine reist Schalke 04 mit einem guten Gefühl zum Eröffnungsspiel bei Deutschlands Übermannschaft FC Bayern München am Freitag (20.30 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Bundesliga sowie im ZDF und bei DAZN). „Nach sieben Wochen will jeder loslegen. Wenn's dann Bayern München ist, der Triple-Sieger, die vermeintlich beste Mannschaft der Welt – besser geht es doch nicht. Ein cooles Spiel“, sagte der 48-Jährige am Donnerstag. Schalke blieb in der vergangenen Spielzeit nach einem Rückrunden-Auftaktsieg gegen Borussia Mönchengladbach in den folgenden 16 Spielen ohne Erfolgserlebnis.

          Bundesliga

          Wagner sieht sein Team, das unter anderem mit Veteran Vedad Ibisevic und Goncalo Paciencia personell aufgefrischt wurde, nach einer Vorbereitung mit einem Corona-Fall im Trainingslager in Längenfeld und zwei Pleiten gegen die Drittligaverein Verl und Uerdingen auf einem guten Weg. „Die Mannschaft habe „die Corona-Umstände gut angenommen. Aus solchen Erfahrungen wächst Teamgefühl.“ Schließlich habe man zudem durch die unerfreuliche Absage des DFB-Pokal-Erstrundenspiels eine Woche mehr Vorbereitung gehabt.

          Wagner („Als der Spielplan rauskam, habe ich auch gedacht: herzlichen Glückwunsch“) deutete an, dass der von Eintracht Frankfurt gekommene Stürmer Paciencia eine Option sei: „Gonzalo kennt die Bundesliga und spricht deutsch. Er hat dreimal mittrainiert, ist voll im Saft. Integration funktioniert am besten, wenn ein Spieler mittrainiert und mitspielt. Er wird sicher mit dabei sein“. Der 36-Jährige Ibisevic, der von Hertha BSC nach Gelsenkirchen kam, wird wohl nicht in der Startformation stehen. Nicht mit dabei sein können Matija Nastasic (Kopfverletzung), Salif Sané und Omar Mascarell, die zuletzt nicht oder noch nicht lang genug im Mannschaftstraining waren.

          Über die Verfassung des Gegners aus München nach der triumphalen Saison mit Meisterschaft, DFB-Pokal- und Champions-League-Sieg sowie einer Vorbereitung ohne Testspiele konnte Wagner nur spekulieren. „Wir wissen es alle nicht, auch die Jungs von Bayern München nicht, weil sie es noch nicht gehabt haben. Dadurch, dass sie nicht viele Veränderungen haben, sind die Mechanismen natürlich bekannt“, sagte er. Vizekapitän Bastian Oczipka dokumentierte in Bescheidenheit den Willen zu einer Steigerung gegenüber dem 0:5 in München zu Jahresbeginn. „Im Pokal-Viertelfinale haben wir nur 0:1 verloren und es wesentlich besser gespielt. Natürlich wollen wir in München zeigen, dass wir es deutlich besser können als im Januar“, sagte Oczipka dem „Westfälischen Anzeiger“.

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