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Bielefeld gegen Hoffenheim : Es fehlen die Ideen

  • Aktualisiert am

Weder Bielefeld noch Hoffenheim konnten das Spiel für sich entscheiden. Bild: Picture-Alliance

Nach einer guten Anfangsphase lässt Arminia Bielefeld die TSG aus Hoffenheim immer mehr ins Spiel kommen. Die Kraichgauer werden dann zunehmend aktiver, erzielen aber auch keine Tore.

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          Arminia Bielefeld und die TSG Hoffenheim haben ihre Durststrecken nicht beenden können. Während die Arminia nach dem 0:0 in einem kurzweiligen Duell am Samstag auch nach dem 5. Spieltag weiter auf den ersten Saisonsieg wartet, blieb die TSG nach dem 4:0 zum Auftakt beim FC Augsburg zum vierten Mal in Serie ohne drei Punkte. „Es ist schön, wie wir spielen, aber vom Ertrag her nervt es langsam“, sagte Bielefelds Torhüter Stefan Ortega nach dem Schlusspfiff am Sky-Mikrofon nach dem „ungerechten Ergebnis. Wir hatten die gefährlicheren Chancen“.

          Bundesliga

          Beide Teams liegen mit vier (Bielefeld) beziehungsweise fünf (Hoffenheim) Zählern in der unteren Tabellenhälfte. Beiden Klubs stehen im Ringen um eine Wende nun schwere Aufgaben bevor: Die Arminia muss am 25. September bei Union Berlin antreten und dann am Tag der Deutschen Einheit gegen Bayer Leverkusen. Hoffenheim hat als nächstes Champions-League-Teilnehmer VfL Wolfsburg zu Gast und muss dann zum VfB Stuttgart.

          Sebastian Hoeneß nahm in seinem 50. Pflichtspiel als TSG-Trainer als Reaktion auf das Spiel gegen Mainz 05 gleich fünf Änderungen in der Startelf vor. Pavel Kaderabek in der Abwehr, Florian Grillitsch, Diadie Samassékou und Christoph Baumgartner im Mittelfeld, sowie Ilhas Bebou als Spitze spielten von Beginn an.

          Der Einsatz war bei den Gästen von Beginn an zu sehen, aber „vieles besser“, wie vom Trainer gefordert, lief nicht. Vor allem fehlende Abstimmung und technische Fehler führten zu brandgefährlichen Szenen. Nach nicht einmal drei Minuten verpasste Bielefelds Patrick Wimmer vor der Torlinie eine Hereingabe von Fabian Klos und damit die Führung.

          Wenige Minuten später hatten die Bielefelder Fans wieder den Torschrei auf den Lippen, als Robin Hack nach einem Pass von Wimmer aus 16 Metern nur den Pfosten traf (10.). Die größte Möglichkeit ließ dann Klos liegen, als der Torjäger nach Wimmer-Vorarbeit zunächst einen Haken schlug und trotz freier Bahn das Tor verfehlte.

          Immerhin, die TSG zeigte trotz dieser bedenklichen Lücken ihre Offensiv-Qualitäten. Jakob Bruun Larsen (7.), Andrej Kramaric (15. und 30.), Christoph Baumgartner (21.) und Bebou (42.) hatten in einer kurzweiligen ersten Hälfte gute Möglichkeiten.  

          Nach dem Wechsel setzten vor allem die Gäste die offensiven Akzente, zumal sie auch etwas sicherer als in den ersten 45 Minuten auftraten. Aber Kramaric (47. und 57.) oder auch der eingewechselte Sargis Adamyan (58.) konnten vielversprechende Situationen nicht nutzen. Alessandro Schöpf verfehlte mit einem Distanzschuss knapp das Hoffenheimer Tor (89.). Insgesamt fehlten aber beiden Mannschaften in der zweiten Hälfte die zündenden Ideen.

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