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2:2 gegen Fürth : Bielefeld lässt Punkte liegen im Kellerduell

  • Aktualisiert am

Arminia Bielefeld kann mit der Punktausbeute gegen Fürth nicht zufrieden sein. Bild: dpa

Mit einem Heimsieg über den abgeschlagenen Tabellenletzten Fürth wollte die Arminia einen großen Schritt im Abstiegskampf machen. Trotz einer Führung wird daraus nichts. Castro rettet einen Punkt.

          2 Min.

          Gonzalo Castro hat Arminia Bielefeld vor einem empfindlichen Rückschlag im Kampf um den Klassenverbleib bewahrt. Mit seinem sehenswerten Fernschuss in der 83. Minute wendete der Neuzugang der Ostwestfalen beim 2:2 (1:1) im Kellerduell mit der Spielvereinigung Greuther Fürth die drohende Niederlage ab. Gleichwohl verpasste die Arminia die Chance, erstmals seit Anfang Oktober die Abstiegsränge zu verlassen.

          Bundesliga

          Zuvor hatten die Fürther das Spiel durch Tore von Jamie Leweling (35.) und Havard Nielsen (67.) vor 750 Zuschauern in der Arena gedreht. Das reichte aber immerhin für den ersten Punkt im zehnten Auswärtsspiel. Der elf Zähler große Abstand zum Relegationsplatz 16 ist jedoch weiterhin beachtlich. Bielefeld, das zuvor einen beachtlichen Höhenflug mit sieben Punkten aus drei Spielen hingelegt hatte, war durch Masaya Okugawa früh in Führung gegangen (8.).

          „Wir können mit dem Punkt zufrieden sein, weil das Spiel nicht mehr hergegeben hat“, sagte Castro, der bis zu seiner Verpflichtung Ende Dezember gut ein halbes Jahr vereinslos war, beim Streamingdienst DAZN. „Die 15 Minuten waren schon anstrengend, weil es hin und herging. Wir brauchten unbedingt noch ein Tor. So langsam merke ich es im Training, dass es von Tag zu Tag besser wird.“ Enttäuscht war dagegen Fürths Leweling: „Es war ein gutes Spiel von uns. Wir hätten gewinnen können.“

          Ein erfolgreicher Start in das Kellerduell schürte bei der zuletzt starken Arminia den Glauben an eine Fortsetzung des positiven Trends. Denn gleich die erste gute Möglichkeit bescherte das 1:0. Nach Zuspiel von Florian Krüger traf Okugawa aus halbrechter Lage mit einem platzierten Flachschuss ins lange Eck. Damit erwies sich der Japaner abermals  als wichtige Stütze der Ostwestfalen und traf im vierten Spiel nacheinander.

          Besonders beeindruckt vom dem Fehlstart zeigten sich die Gäste jedoch nicht und setzten sich in den Minuten nach dem Treffer in der gegnerischen Hälfte fest. Die vielen Flanken der Kleeblätter in den Strafraum bereiteten der Bielefelder Deckung aber nur wenig Probleme. Deshalb geriet das von Torhüter Stefan Ortega gehütete Tor zunächst nicht in Gefahr.

          Das sollte sich in der 35. Minute jedoch ändern. In sehenswerter Manier setzte sich der schnelle Leweling in einem Laufduell gegen den Bielefelder Abwehrspieler Andrés Andrade durch und schloss eiskalt zum 1:1 ab. Erst nach diesem Ausgleich intensivierte auch die Armina wieder ihre Angriffsbemühungen. Zwingende Torchancen erarbeitete sie sich bis zur Halbzeit jedoch nicht mehr.

          Nach Wiederanpfiff waren die Gäste der Führung zunächst näher. Doch Bielefelds Schlussmann Ortega war bei einem Freistoß von Timothy Tillman (53.) zur Stelle. Wie schon in der ersten Halbzeit gelang es der favorisierten Arminia nicht, das Spiel zu kontrollieren. Das ermutigte Greuther Fürth zu weiteren Angriffen. Mit der Einwechslung von Nielsen bewies Trainer Stefan Leitl gutes Gespür. Mit dem ersten Ballkontakt – keine 30 Sekunden nachdem er den Rasen betreten hatte – war der Norweger nach einer Flanke per Kopf zur Stelle und sorgte für das verdiente 2:1. Doch Castro schaffte für Bielefeld noch den Ausgleich.

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