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Bundesliga-Abstiegskampf : Rette sich, wer kann!

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Wer hat Angst vorm Abstiegsgespenst? Die Bundesliga geht in die entscheidende Phase. Bild: Imago

Nur Darmstadt hat sich schon mit dem Abschied abgefunden – bei anderen Klubs geht das große Zittern im Abstiegskampf weiter. FAZ.NET hat die Kandidaten im Portrait.

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          Nur Darmstadt 98 hat sich schon mit dem Abschied abgefunden – bei anderen Bundesliga-Klubs geht das große Zittern im Abstiegskampf weiter. Was spricht für die Rettung welches Vereins? Was dagegen? Und wie sieht das jeweilige Restprogramm aus? FAZ.NET hat die Kandidaten vor dem 31. Spieltag (Live auf Sky und im Bundesliga-Ticker auf FAZ.NET) im Portrait.

          „#Mainz bleibt 1“: Das ist der Slogan der Mannschaft von Trainer Martin Schmidt

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          13. Platz, 33 Punkte / 39:49 Tore: „Wir haben noch nichts erreicht – außer einem guten Gefühl nach dem Bayern-Spiel.“ Worte des Mainzer Trainers Martin Schmidt, die für die Zuversicht innerhalb des 1. FSV Mainz 05 in diesen entscheidenden Wochen der Saison sprechen. Der nach Jahren in gesicherten Gefilden unverhofft zu bewältigende Abstiegskampf hat die Anhänger der Rheinhessen alarmiert, mobilisiert und enthusiasmiert zugleich, die jüngsten Erfolgserlebnisse, der 1:0-Sieg über Hertha und vor allem das 2:2 beim Bundesliga-Klassenprimus in München, sowie eine bessere Balance innerhalb der Mannschaft des Tabellendreizehnten nähren den Optimismus auf ein weiteres Jahr Erstklassigkeit. Der beflügelnde Werbeslogan „#Mainz bleibt 1“ könnte also wahr werden, nachdem der Klub nach fünf Niederlagen in Serie am 9. April eine wegweisende Entscheidung traf: am Fußballlehrer Schmidt festzuhalten.

          Der von den Spielern und Fans geschätzte Walliser, ein Verfechter des Mainzer Balleroberungs-Fußballs, hat den athletischen Stil der Mainzer Kilometerfresser um ein paar spielerische Komponenten bereichert. Die inzwischen zur ersten Besetzung zählenden Spieleröffner Alexander Hack im Abwehrzentrum und Fabian Frei auf der Achter-Position, Bojan Krkic als passgenauer Gestalter hinter der einzigen Sturmspitze und Yoshinori Muto als wendiger Angreifer vorneweg haben die Gesamtqualität deutlich angehoben. Es wird wieder mehr und besser Fußball gespielt, weil Schmidt bereit war, das Spiel nicht ganz so eindimensional anzulegen wie in den Monaten zuvor. „Die Breite im Kader ist eine Stärke von uns“, hebt der Trainer hervor, nachdem der Winterweggang von Spielgestalter Yunus Malli nach Wolfsburg allmählich kompensiert wird. Schmidt sagt vor dem Heimspiel gegen Gladbach: „Wir wollen das maximal Machbare, aber Übermut kennen wir nicht.“ Eine gute Voraussetzung, nach unbeschwerten Jahren den Klassenkampf zu bestehen. (r.z.)

          Restprogramm: Bor. Mönchengladbach (H), Hamburger SV (A), Eintracht Frankfurt (H), 1. FC Köln (A).

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          14. Platz, 33 Punkte / 30:43 Tore: Seine Taktik steht. Der Ball soll, so möchte es Andries Jonker, möglichst oft von Grün zu Grün gepasst werden. Die Forderung des Wolfsburger Trainers wirkt leicht erfüllbar. Jonker will die Dinge im Abstiegskampf möglichst simpel halten. Seine Spieler sollen sich nicht vor lauter guten Ideen und Elan überschlagen, sondern einfachen und effektiven Fußball spielen. Der 31. Spieltag bietet eine ideale Gelegenheit dazu, wenn sich ein gewisser FC Bayern München in Wolfsburg vorstellt. „Sie sind einer der 17 anderen Bundesligisten“, sagte Jonker über den Rekordmeister. Ob die Münchner das ähnlich sehen und auch so spielen, ist eher fraglich.

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