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Moschee auf dem Trikot : Integrativer Akt beim 1. FC Köln

  • -Aktualisiert am

Hat ein neues Auswärtstrikot: Fußball-Bundesligaklub 1. FC Köln Bild: dpa

Das neue Auswärtstrikot des Fußball-Bundesligaklubs 1. FC Köln hat eine komplexe Debatte ausgelöst. Darin geht es um Toleranz, Offenheit und Respekt – aber auch um den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan.

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          Die Haltung des 1. FC Köln kann eigentlich niemanden mehr überraschen. Der Bundesligaverein setzt sich schon lange für eine friedliche und multikulturelle Gesellschaft ein und engagiert sich überzeugend gegen Homophobie und Rassismus. „Wir wollen Toleranz, Fairness, Offenheit und Respekt – immer und überall“, heißt es in der Charta des Klubs, der grundsätzlich allen Menschen zugänglich sein möchte: „Egal, woher Du kommst, was Du glaubst, was Du hast oder bist, wie Du lebst und wen Du liebst.“

          Die Säulen, die das Stadiondach tragen, wurden schon in den Regenbogenfarben der Lesben-und-Schwulen-Bewegung ausgeleuchtet, regelmäßig erscheint der Klub mit einem Wagen auf dem Christopher Street Day. Jetzt haben sie ein Auswärtstrikot gestalten lassen, auf dem die Silhouetten einiger wichtiger Gebäude der Stadt zu sehen sind: der Dom, die Deutzer Rheinbrücke, der Fernsehturm und: die Moschee. Das hat eine komplexe Debatte in Gang gesetzt.

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