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Bremer Ärger über Entscheidung : „Das ist Irrsinn!“

  • -Aktualisiert am

Gereizt: Bremens Trainer Florian Kohfeldt beim Spiel in Düsseldorf Bild: dpa

Trotz des wichtigen Erfolges gegen Düsseldorf ist die Stimmung bei Werder mehr als gereizt. Das liegt vor allem an einer Situation in der Schlussphase der Partie. Hintergrund ist eine neue Vorgabe an die Schiedsrichter.

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          Zum ultimativen Schluss eines keineswegs hochklassigen, aber stets hochintensiven Duells gegen die Abstiegsangst brausten die Beteiligten in den Ausnahmezustand. Noch einmal musste die Mannschaft des SV Werder Bremen eine Drucksituation überstehen, als in der vierten Minute der Nachspielzeit eine letzte Flanke in den Strafraum der Bremer segelte, die Torwart Jiri Pavlenka nur unzureichend per Faustabwehr klärte. Also setzte der Tscheche nach, um den Ball endgültig in den Griff zu bekommen und wurde dabei von zwei Kollegen der Düsseldorfer Fortuna heftig attackiert.

          Bundesliga

          Die Folgen dieses finalen Tohuwabohus im Bremer Strafraum waren gravierend: Pavlenka, am Kopf getroffen von Bodzeks Schuh, blieb liegen, stand aber wieder nach kurzer Behandlung. Dessen neuer Mannschaftskamerad Kevin Vogt aber war bei Pavlenkas erstem Klärungsversuch von der Hüfte des eigenen Torhüters so schwer getroffen worden, dass er sich nicht wieder erheben konnte. Der eben erst von der TSG 1899 Hoffenheim für ein halbes Jahr ausgeliehene Abwehrorganisator verlor kurzzeitig das Bewusstsein und musste, am Hals geschützt durch eine Krause, auf einer Trage unter dem Applaus auch der Fortuna-Fans vom Platz getragen werden.

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