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1:2 in Freiburg : Dortmunder Probleme werden immer größer

  • -Aktualisiert am

Nicht nur Mats Hummels kann es nicht fassen: Dortmund verliert. Bild: dpa

Der BVB läuft Gefahr, den Europapokal in der kommenden Saison ganz zu verpassen. Vor den Augen von Bundestrainer Joachim Löw unterliegen die Dortmunder in Freiburg – auch wegen eines Patzers des Torwarts.

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          In ihrem siebenhundertsten Bundesligaspiel wollten die Freiburger eine schwarze Serie brechen: Unter Trainer Christian Streich war den Freiburgern bis zum Samstag bei dreizehn Niederlagen und drei Unentschieden noch kein Sieg über den BVB geglückt. Diesmal doch. Diesmal setzten sich die Südbadener gegen die in dieser Spielzeit allzu wankelmütigen Borussen endlich durch.

          Bundesliga

          Dank des Doppelschlags von Jeong (49.) und Schmid (52.) bei einem Gegentor von Moukoko (76.) gewann der nach der Pause aktivere Tabellenachte gegen den wieder einmal enttäuschenden Tabellensechsten 2:1. Wenn der BVB so weitermacht, droht in der kommenden Spielzeit womöglich sogar eine Saison ganz ohne Europacup-Zusatzbrot.

          „Wir haben gegen jeden Gegner eine Chance, wenn wir an unserem absoluten Limit spielen“, forderte Streich seine Männer auf. Das taten sie. Die Dortmunder dagegen, die aus den vergangenen sieben Ligaspielen nur zehn Punkte geholt haben, müssen als Nächstes eine Erfolgsserie hinlegen und brauchen dafür ihr verlorengegangenes Topniveau. Dabei hatten sie sich vor der Reise in den Breisgau fest vorgenommen, endlich wieder an Qualität und Stabilität zuzulegen.

          Die erste Hälfte verlief noch im Zeichen freiwilliger Selbstkontrolle. Dortmund kam dem ersten Treffer recht nah, als Can einen seiner dynamischen Momente mit einem Lattenschuss abschloss (5.) und Haaland im Eins-gegen-eins-Duell an Torwart Müller scheiterte (13.). Der Rest war unter den Augen von Bundestrainer Joachim Löw diszipliniertes Bemühen.

          Aus dem Patt brach als Erster der Südkoreaner Woo-yeong Jeong aus, als er den Ball kurz nach der Pause unbedrängt mit dem linken Fuß ins linke Toreck wuchtete. Das war der Dosenöffner, der die Freiburger dazu animierte, gleich nachzulegen. Jonathan Schmid versuchte es vom rechten Strafraumeck mit dem nächsten Streich, und weil Schlussmann Hitz nicht auf der Höhe seiner Möglichkeiten war, prallte der Ball von dessen Hand ins Tor.

          Die 2:0-Führung des SCF wirkte wie ein Niederschlag auf die schläfrig in die zweite Hälfte gestarteten Borussen. In den letzten zwanzig Minuten versuchten sie, die Wende herbeizuführen – und waren rund eine Viertelstunde vor dem Abpfiff nach Haalands Vorlage auf Youssoufa Moukoko einmal erfolgreich. Der 16 Jahre alte Junior nahm sich an den Freiburger Treffern ein Beispiel und drosch den Ball zum 1:2 ins Netz. Mehr ging nicht. „Wir sind sehr enttäuscht und auch sauer, was hier passiert ist“, bilanzierte BVB-Trainer Terzic: „Es gilt, in den Spiegel zu gucken und das schleunigst abzustellen.“

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