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Borussia Dortmund : Götze spricht über Wechsel ins Ausland

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In der vergangenen Saison für den BVB auf dem Feld: Mario Götze Bild: Picture-Alliance

Eigentlich will der BVB mit dem Weltmeister von 2014 verlängern, doch die Verhandlungen mit Mario Götze laufen nicht wie gewünscht. Der Fußball-Profi liebäugelt nun mit einer Alternative – und das nicht zum ersten Mal.

          Mario Götze hat vor den anstehenden Vertragsverhandlungen mit Fußball-Vizemeister Borussia Dortmund abermals einen Wechsel ins Ausland ins Spiel gebracht. „Es ist natürlich ein Thema, weil es jetzt eben meine zehnte Bundesligasaison ist. Im Fußball kann alles passieren“, sagte der WM-Held von 2014 im Interview mit DAZN und Spox. Schon in den vergangenen Tagen und Wochen hatte er einen möglichen Wechsel immer mal wieder anklingen lassen.

          Götzes Vertrag beim BVB läuft im Juni 2020 aus. Laut Medienberichten sollen beide Seiten bei den Gehaltsvorstellungen für einen neuen Kontrakt auseinanderliegen. Götze sieht die Situation gelassen. „Momentan zählen für mich andere Dinge und ich habe ja noch ein Jahr Vertrag, weshalb ich da entspannt bin“, sagte Götze und betonte: „Ich fühle mich in der Bundesliga wohl. Sonst hätte ich hier nicht schon so lange gespielt.“

          Der BVB will mit dem 27-Jährigen verlängern, das Gehalt aber reduzieren. „Wir werden in Kürze Gespräche führen. Es ist das Ziel, mit ihm zu verlängern“, sagte Sportdirektor Michael Zorc im Trainingslager in Bad Ragaz. Götze kann sich derweil vorstellen, noch lange zu spielen. „Wenn ich noch Spaß an der Sache habe und mein Körper und Geist noch fit genug sind, warum sollte ich dann nicht auch noch mit 36 oder 37 Jahren spielen?“, so der frühere Münchner.

          Die zuletzt immer wieder ungewohnt offensiv formulierten Titelambitionen des BVB für die kommende Spielzeit begründete Zorc derweil „insbesondere auch aus der Mannschaft heraus“. Diese wurde mit den prominenten Neuzugängen Mats Hummels, Julian Brandt, Thorgan Hazard und Nico Schulz für die Bayern-Jagd noch einmal kräftig verstärkt. „Durch die Neuverpflichtungen haben wir sowohl Qualität als auch Stabilität hinzugewonnen“, sagte Zorc. Besonders von Königstransfer Hummels erwartet der 56-Jährige viel: „In erster Linie sportliche Qualität, aber auch Führungsqualität. Er wird keine lange Anpassungszeit benötigen.“

          Für Hummels kommt es bereits am Samstag (20.30 Uhr/ZDF und DAZN) beim Supercup in Dortmund zum Wiedersehen mit seinen ehemaligen Teamkollegen aus München. Das erste Kräftemessen der beiden deutschen Topklubs in der neuen Saison hat für Zorc „einen besonderen Reiz.“ Es sei „immer ein Prestigeduell“, für beide Mannschaften sei es „ein Ernstfall.“ Um gleich ein Zeichen zu setzen, will Zorc „den Titel im eigenen Stadion natürlich gewinnen.“

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