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Trotz BVB-Erfolg : Warum Marco Reus noch immer skeptisch ist

  • -Aktualisiert am

Ein Herz an die Liebsten: Dortmunds Marco Reus Bild: Reuters

Marco Reus lässt mit zwei Toren den Rückschlag bei der Nationalelf hinter sich und zeigt als BVB-Kapitän Profil. Dabei räumt er selbst ein, in dieser Saison noch nicht so richtig angekommen zu sein.

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          Mit einem müden Schultzerzucken reagierte Marco Reus auf die Frage nach der Welle der Kritik, die nicht nur seine Mannschaft, sondern auch er ganz persönlich in den zurückliegenden zwei Wochen erdulden musste. „Ihr wisst ja, wie ich damit umgehe“, die ganzen Schlagzeilen seien ihm „relativ egal“, hob er an und verkündete: „Ich habe schon alles erlebt in meiner Fußballerkarriere. Von daher gibt es immer wieder Stimmen, die ein bisschen negativ sind, es ist einfach wichtig, dass ich mich persönlich auf mich konzentriere und auf die Mannschaft.“ Der Kapitän von Borussia Dortmund hätte nach zwei Toren, die er zum 4:0 gegen Bayer Leverkusen beigetragen hatte, Anlass zu einer trotzigen „Da seht ihr‘s“-Replik gehabt. Aber er klang weder sauer noch enttäuscht. Eher gelangweilt von der Hysterie, die draußen in den Fußballdebatten mitunter tobt.

          Bundesliga

          Wer gewollt hätte, hätte sich sogar nach diesem Spiel über die Leistung des 30-jährigen Profis streiten können, nur 17 Prozent seiner Zweikämpfe hatte er gewonnen. Für eine Partie, die in vielen Phasen einer Dortmunder Defensivschlacht glich, ist das kein Wert, mit dem ein Anführer seine Rolle untermauern kann. Dem gegenüber stehen die beiden Treffer, darunter das Weg weisende 2:0. Unzweifelhaft war jedoch, dass Reus nach der Partie wie ein kluger und weitsichtiger Kapitän auftrat.

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