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Zweite Bundesliga : St. Pauli muss aufpassen

  • Aktualisiert am

Trost nötig: Die Pauli-Spieler Finn Becker und Christopher Avevor (rechts) nach der Niederlage gegen Bochum. Bild: EPA

Es herrscht weiter Bewegung in der zweiten Bundesliga: Bochum und Sandhausen setzen ihre guten Serien fort. St. Pauli muss noch einmal nach unten schauen.

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          Der VfL Bochum hat seine jüngste Erfolgsserie in der zweiten Fußball-Bundesliga fortgesetzt. Der Revierklub gewann am Freitag das Duell der ehemaligen Erstligisten mit dem FC St. Pauli mit 2:0 (1:0) und ist nun seit acht Partien in Serie ungeschlagen. Der aus Hoffenheim in der Winterpause gekommene Robert Zulj (15. Minute/Foulelfmeter) und Maxim Leitsch (73.) bescherten der Mannschaft von Thomas Reis zum Auftakt des 30. Spieltags den dritten Heimsieg nacheinander. Während sich der VfL mit nun 39 Punkten aller Abstiegssorgen entledigte, müssen die Hamburger weiter nach unten schauen.

          Das beste Zweitliga-Team nach der Corona-Unterbrechung hatte bei wechselhaften Wetter mit Regenschauern und heftigem Wind fast über die gesamte Spielzeit alles unter Kontrolle. Nach Zuljs erstem Treffer für Bochum - Leo Östigard hatte VfL-Kapitän Anthony Losilla im Strafraum gefoult - boten sich dem Gastgeber weitere Torchancen. Milos Pantelic (24.) und Danilo Soares (50.) zogen gegen den guten Hamburger Schlussmann Robin Himmelmann aber den Kürzeren.

          2. Bundesliga

          Die beste Ausgleichsmöglichkeit hatte St. Paul kurz vor dem Pausenpfiff. Doch der Schuss des Japaners Ryo Miyaichi (42.) klatschte nur ans Lattenkreuz. Auch nach dem Wechsel blieb das Team von Trainer Jos Luhukay harmlos im Spiel nach vorn. So durfte sich Bochums junger Innenverteidiger Leitsch nach einer Ecke sogar noch über seinen ersten Treffer bei den Profis freuen.

          Sandhausen überholt Fürth

          Die SpVgg Greuther Fürth hat auch gegen den SV Sandhausen nicht aus ihrer Krise gefunden. Die Franken unterlagen den Gästen aus Baden-Württemberg am Freitagabend mit 1:2 (0:2). Die Fürther sind schon seit insgesamt fünf Spielen sieglos und warten nach der Corona-Zwangspause weiter auf ihren ersten Dreier. Mit cleverem Pressing und einer stabilen Defensive sicherten sich die Sandhäuser hingegen ihren dritten Erfolg am Stück.

          In der Tabelle überholte die Mannschaft von Trainer Uwe Koschinat die Franken und liegt direkt vor dem Rivalen auf Platz acht. Kevin Behrens (15. Minute/Handelfmeter) und Julius Biada (39.) brachten die Gäste schon vor der Pause in Führung. Nach einem Kopfballtreffer von Daniel Keita-Ruel (71.) schöpften die Fürther nochmals Hoffnung. Die Sandhäuser ließen durch kluges Anlaufen die Franken 70 Minuten offensiv im Grunde gar nicht zum Zug kommen. Die Fürther präsentierten sich bis auf die Schlussphase ideenlos und im Abschluss viel zu ungenau.

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