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Bielefeld - Rostock 4:2 : Arminia stürmt auf Platz zwei

  • Aktualisiert am

„Ich war's!” Der Bielefelder Böhme lässt sich für sein Tor gegen Rostock feiern Bild: dpa

Der Außenseiter sorgt an der Tabellenspitze für Furore, der Aufsteiger blieb dagegen ein weiteres Mal seine Erstligatauglichkeit schuldig.

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          Arminia Bielefeld setzt seinen überraschenden Höhenflug in der Fußball-Bundesliga fort. Mit dem 4:2 (1:0) am Samstag gegen den überforderten und weiter punktlosen Aufsteiger Hansa Rostock etablierten sich die Ostwestfalen mit zehn Zählern unter den Topklubs der noch jungen Saison und sind nun Zweiter hinter dem Titelfavoriten Bayern München.

          Ein Eigentor des Rostockers Victor Agali in der 31. Minute sowie Treffer des überragenden Sturmduos Christian Eigler (50./55.) und Artur Wichniarek (59.) machten den deutlichen Erfolg der Gastgeber vor 20.600 Zuschauern in der SchücoArena perfekt. Für das Tabellenschlusslicht von der Ostsee traf Enrico Kern (47.) zum zwischenzeitlichen 1:1, Kai Bülow verkürzte in der 63. Minute auf 2:4.

          Rostock nicht bundesligatauglich

          Rostocks Trainer Frank Pagelsdorf, der ehemalige Bielefelder Torjäger, reagierte auf die Niederlagenserie mit der taktischen Variante und stellte in Bülow als Ersatz für den verletzten Routinier Stefan Beinlich und Tobias Rathgeb zwei defensive Mittelfeldspieler auf. Neu in das Team kamen der Amerikaner Heath Pearce und der frühere Bielefelder Benjamin Lense. Bei den Bielefeldern, die vor der Länderspielpause beim 0:3 in Duisburg drei Treffer innerhalb von nur sechs Minuten kassierten, standen Tobias Rau und Ioannis Masmanidis neu in der Startformation.

          Die Sicherheitsmaßnahme von Pagelsdorf hielt nur bis zur 31. Minute, als Torjäger Agali den Ball nach einem Freistoß von Jörg Böhme aus kurzer Entfernung in das eigene Tor bugsierte. Rostock agierte zwar diszipliniert, doch in der Offensive lief fast gar nichts, die Mannschaft überbot sich an Harmlosigkeit. Umso überraschender fiel zwei Minuten nach dem Wiederanpfiff durch Kern das 1:1. Doch Bielefeld konterte durch Eigler und Wichniarek eiskalt, erhöhte auf 4:1 und ließ sich selbst durch den zweiten Gegentreffer von Bülow nicht mehr vom Erfolg abbringen. Wichniarek hatte in der 81. Minute bei einem Pfostenschuss sogar das 5:2 auf dem Fuß.

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