https://www.faz.net/-gtm-aa5xj

Bestes Rückrunden-Team : FC St. Pauli klettert mit Sieg auf Platz acht

  • Aktualisiert am

Gut drauf: Die Kiezkicker bejubeln das Führungstor von Omar Marmoush in der 7. Minute. Bild: dpa

Der FC St. Pauli ist in der zweiten Liga weiter auf dem Vormarsch. Nach dem 2:0 gegen Braunschweig ist das beste Rückrunden-Team Achter. Die Eintracht steckt als 16. weiter tief im Abstiegskampf.

          1 Min.

          Der FC St. Pauli bleibt die Mannschaft der Stunde in der zweiten Fußball-Bundesliga. Im Nordderby ließ das beste Rückrundenteam Eintracht Braunschweig beim 2:0 (2:0) keine Chance und rückte in der Tabelle auf Platz acht vor. Omar Marmoush (7. Minute) und Daniel-Kofi Kyereh (14.) erzielten am Montagabend die Tore für die Kiezkicker, die nur eine ihrer letzten neun Begegnungen verloren.

          2. Bundesliga

          Die zuletzt aufstrebenden Gäste kassierten nach fünf Partien ohne Niederlage wieder einen Rückschlag und gehen von Abstiegs-Relegationsrang 16 in das nächste Derby am Wochenende gegen den VfL Osnabrück.

          „Wir haben eben darüber gesprochen, dass wir das Ding klarer hätten runterspielen können“, sagte Kyereh nach dem deutlich zu niedrig ausgefallenen Sieg. „Aber wir haben 2:0 gewonnen, damit können wir gut leben“, ergänzte der achtmalige Saisontorschütze. Gar nicht zufrieden waren die Niedersachsen. „Wir haben das Spiel in der Anfangsphase verloren, da waren wir zu harmlos, zu zurückhaltend“, gab Eintracht-Stürmer Nick Proschwitz selbstkritisch zu.

          Für die personell gebeutelten Braunschweiger, die zwei Profis und Chefcoach Daniel Meyer wegen positiver Corona-Tests sowie drei weitere Stammkräfte ersetzen mussten, kam es in der Tat knüppeldick. Marmoush ließ Gegenspieler Nico Klaß alt aussehen und schoss mit der ersten Chance trocken zur raschen Führung ein. Sieben Minuten später setzte der Torschütze Kyereh in Szene, der umkurvte Keeper Jasmin Fejzic und traf sicher. Marmoush (18./Pfostenkopfball) und Guido Burgstaller (35.), der freistehend verzog, verpassten die frühe Vorentscheidung.

          Nach der Pause setzten die Hausherren gegen die offensiv kaum in Erscheinung getretenen Gäste weiter voll auf Angriff. Doch Rodrigo Zalazar (48.), Burgstaller (52.), Marmoush (54.) und Lukas Daschner (73.) betrieben Chancenwucher. Proschwitz hatte im Gegenzug die erste Chance für die auswärts weiter allein sieglose Eintracht, doch er verzog (74.). Igor Matanovic (90.) für St. Pauli und auf der anderen Seite Patrick Kammerbauer (90.+2) ließen dann noch die letzten Gelegenheiten im mittlerweile verschneiten Millerntor-Stadion aus.

          2. Bundesliga

          Weitere Themen

          Die Jugend traut sich was

          DFB-Frauen mit Sieg : Die Jugend traut sich was

          Wegen eines positiven Corona-Tests muss die Frauen-Nationalelf umplanen – es funktioniert. Der 5:2-Sieg über Australien zeigt, dass es nach mageren Jahren auch dank junger Kräfte wieder aufwärts geht.

          Der Furchtlose bei Borussia Dortmund

          Ansgar Knauff : Der Furchtlose bei Borussia Dortmund

          In Manchester durfte er von Beginn an spielen, in Stuttgart erzielt er das Siegtor für Dortmund. Ansgar Knauff hat die Gabe, direkt zur Sache zu kommen. Beim BVB kann er damit die Zukunft prägen.

          Topmeldungen

          Urban, divers, individualistisch – links ist für viele heute vor allem eine Lifestyle-Frage, kritisiert Sahra Wagenknecht.

          Kritik von Sahra Wagenknecht : Die selbstgerechten Lifestyle-Linken

          Die gesellschaftliche Linke trat einst für all diejenigen ein, die nicht mit dem goldenen Löffel geboren wurden. Verliert sie sich nun in Lifestyle und Symbolik einer privilegierten Minderheit?

          Wie starb Jamal Khashoggi? : Anatomie eines Mordes

          Wie der saudi-arabische Geheimdienst in höherem Auftrag Jamal Khashoggi umbrachte: Der Regisseur Bryan Fogel spricht im Interview über seinen Dokumentarfilm „The Dissident“.

          Zitate von Prinz Philip : „Ihr seht aus wie Draculas Töchter“

          Das Vereinigte Königreich trauert um Prinz Philip. Während er sein Leben an der Seite der Königin führte, war er besonders für seinen bissigen Humor und seine bisweilen politisch unkorrekten Sprüche bekannt. Eine Zusammenstellung.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.