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Ende der Eintracht-Krise? : Der Anfang ist gemacht

  • -Aktualisiert am

Zuversicht durch Tore: Eintracht Frankfurt nach dem Sieg in Hoffenheim. Bild: EPA

Die Rückrunde beginnt mit einem Sieg. Das verschafft dem Frankfurter Bundesligaklub Erleichterung im Arbeitsalltag. Die Bestätigung des Aufwärtstrends sollte leichter fallen als die Initialzündung.

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          Das 2:1 in Hoffenheim gibt den Profis der Eintracht den besten Grund, den der Fußball zu bieten hat, wieder an sich zu glauben. Kein Erinnern an das eigene Potential, keine Motivationsmaßnahme vermag die psychologische Wirkung eines Sieges zu ersetzen. Trainer Adi Hütter, der sonst zu vorsichtigen Einschätzungen neigt, sprach eine Stunde nach dem Abpfiff von einem Befreiungsschlag.

          Bundesliga

          Was nach sechs Niederlagen und einem Unentschieden in den letzten sieben Bundesliga-Spielen ein Indikator für den Grad seiner Erleichterung gewesen ist. Später ergänzte er, in seiner gewohnt rationalen Denkart, dass diese Leistung noch bestätigt werden müsse. Natürlich muss sie das. Aber die Bestätigung sollte leichter fallen als die Initialzündung. Denn der Eintracht-Kader kann das, was von ihm gefordert ist, wenn er fit und ohne Verkrampfung an die Arbeit geht: einen sicheren Platz im Mittelfeld einnehmen.

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