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Trainer mit besonderer Gabe : Wie Hansi Flick Bayern-Gegner versöhnt

Mit Fachverstand und Sozialkompetenz: Bis jetzt hat Hansi Flick als Cheftrainer in München so gut wie alles richtig gemacht. Bild: dpa

Der FC Bayern spaltet wie kein anderer Verein, auf Trainer Hansi Flick können sich aber alle einigen. Das hat auch einen ganz bestimmten Grund. Doch die letzte Prüfung steht ihm noch bevor.

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          Es kommt nicht oft vor, dass sich Trainer vor einem Duell als Fans des Kollegen und des gegnerischen Klubs zeigen. Christian Streich und Hansi Flick sind anders. Streich outete sich am Freitag als Bayern-Fan, der als Teenager den langen Weg aus dem Südbadischen ins Münchner Olympiastadion machte. Inzwischen ist er auch Flick-Fan. „Ich freue mich total für ihn“, sagte Streich: „Wer hätte vor einem Jahr gedacht, dass der Hansi mit Bayern deutscher Meister wird? Er hat es auch total verdient. Sie sind halt die Besten, und die Besten sollen Erster sein.“ Flick wiederum klang wie ein Fan des SC Freiburg und von dessen Trainer. Er schwärmte von der „ehrlichen“ und „leidenschaftlichen“ Art des Kollegen und der „Ruhe, die in Freiburg herrscht“. Sein Fazit: „Schön, dass es so etwas noch gibt in der Fußballbranche.“

          Bundesliga
          Christian Eichler

          Sportkorrespondent in München.

          Am Samstag wurden die gegenseitigen Freundlichkeiten dann neunzig Minuten lang eingestellt. In der ersten Halbzeit musste Streich mitansehen, wie Joshua Kimmich (16. Minute) und Robert Lewandowski (24., 37.) drei Tore für München schossen. Und Flick musste es hinnehmen, dass Lucas Höler (33.) zwischenzeitlich für Freiburg traf. 3:1 für die Bayern, das war’s dann auch.

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