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Genauer Plan nach Verlängerung : Was Neuer beim FC Bayern jetzt vorhat

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Will noch einmal in München im Champions-League-Finale stehen: Manuel Neuer Bild: AFP

Deutschlands Fußball-Nationaltorhüter bleibt dem FC Bayern noch länger erhalten. Für seine Zukunft in München hat Manuel Neuer auch einen ganz bestimmten Traum. Dabei geht es um ein Erlebnis in der Vergangenheit.

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          Fußball-Nationaltorhüter Manuel Neuer träumt nach seiner Vertragsverlängerung von einem zweiten „Finale dahoam“ mit Bayern München. „Das hatten wir ja schon 2012. Und 2022 gibt es wieder ein Champions-League-Finale in München. Das würde mich dann ja auch betreffen“, sagte Neuer im Interview mit FCBayern-TV.

          Bundesliga

          Neuer stand 2012 zwischen den Pfosten, als die Bayern das Endspiel der Königsklasse gegen den FC Chelsea im eigenen Stadion im Elfmeterschießen verloren. 2013 sicherten sich die Münchner mit dem späteren Weltmeister im Tor gegen Borussia Dortmund den Champions-League-Titel. Am Mittwoch hatte er seinen Vertrag an der Säbener Straße um zwei Jahre bis Sommer 2023 verlängert.

          „In den nächsten Jahren ist es ein ganz großes Ziel von uns, dass wir theoretisch wieder ein ‚Finale dahoam‘ haben können“, sagte der 34-Jährige: „Das wäre natürlich ein Traum für uns alle, wenn wir bis dahin so arbeiten können, dass wir die Möglichkeit haben, im Finale zu stehen“.

          Seine Vertragsverlängerung habe er derweil bewusst kurz nach dem Bundesliga-Neustart verkündet, sagte Neuer. „Auch im Hinblick darauf, dass wir jetzt wieder Fußball spielen dürfen, war das jetzt wichtig, das bekannt zu geben. Jetzt, wo wir wissen, dass es wieder weitergeht, auch im Fußball, ist es schön, dass man solche Neuigkeiten der Öffentlichkeit und auch den Mitspielern mitteilen darf“, sagte er.

          Beckenbauer gegen Frankfurt im Stadion

          Derweil wird Franz Beckenbauer wird am Samstag (18.30 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Bundesliga und bei Sky) das Heimspiel von Bayern München gegen Eintracht Frankfurt besuchen. Wie der 74-Jährige der Bild-Zeitung sagte, habe Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge ihn zum Spiel eingeladen. „Nach längerer Zeit verlasse ich mal wieder die häusliche Umgebung“, sagte Beckenbauer. Den Weltmeister von 1974 und 1990 plagen gesundheitliche Probleme, weshalb er länger nicht im Stadion zugegen gewesen war.

          Gemeinsam mit Uli Hoeneß, wie Beckenbauer Ehrenpräsident des Vereins, gehört der frühere Libero zur acht Personen starken Bayern-Delegation für das erste Geister-Heimspiel nach dem Restart der Bundesliga. „Ich werde das Geisterspiel genießen und mich ganz auf die Aktionen auf dem Platz konzentrieren. Sonst werde ich immer wieder gefragt: ‚Franz, wie hast du das gesehen?‘ Dabei mag ich es viel mehr, Fußball zu schauen ohne viel reden zu müssen“, so Beckenbauer.

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